MacBook Pro Retina 15 Zoll kaufen: Preise, Aktionen, Ausstattung und mehr (FAQ)

Sven Kaulfuss 4

Letzte Woche aktualisierte Apple nach zweimonatiger Wartezeit auch die 15-Zoll-Varianten des MacBook Pro mit Retina Display. In diesem kleinen Leitfaden beantworten wir jetzt die wichtigsten Fragen zum Kauf.

Was ist wirklich neu an den 15-Zoll-Modellen des MacBook Pro Retina?

Im Gegensatz zu den 13-Zoll-Modellen wurden die Prozessoren beibehalten. Noch immer verrichten daher Vierkern-CPUs der „Intel-Haswell-Familie“ ihren Dienst. „Broadwell“-Prozessoren gibt’s allein beim 13-Zöller, allerdings nur in einer Dual-Core-Variante. Unterm Strich: Bei rechenintensiven Aufgaben sind die älteren Vierkern-CPUs den neueren, aber im direkten Vergleich langsameren Dual-Core-Prozessoren noch immer vorzuziehen.

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Wirklich neu dagegen sind ein schnellerer PCIe-Flashspeicher (laut Apple bis zu 2,5x schneller, mit einem Datendurchsatz von bis zu 2,0 GB/s), ein besserer Akku (eine Stunde längere Laufzeit – bis zu 9 Stunden beim Surfen und Filme schauen) und eine neue, schnellere diskrete Grafikkarte (AMD Radeon R9 M370X mit 2 GB). Die gibt’s allerdings nur beim großen Modell zusammen mit der bisher bekannten Intel Iris Pro. Das günstigste Modell (immerhin über 500 Euro billiger) muss sich allein auf die letztgenannte On-Board-Grafik verlassen. Wer vor allem mit sehr großen Bildern, Videoschnitt und Composing arbeitet, der sollte sich jedoch gut überlegen, ob das Modell ohne diskrete Grafik wirklich den Anforderungen genügt.

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Ebenso erhalten alle 15-Zoll-Modelle nun auch das drucksensitive Force Touch Trackpad mit Taptic Engine und weiteren Gesten – schon bekannt aus dem neuen MacBook (12 Zoll) und dem 13-Zoll-Bruder.

Wann erhalten die jüngst aktualisierten MacBook-Modelle neue Prozessoren und Schnittstellen wie USB 3.1 Typ C?

Sollte sich Apple noch in diesem Jahr für ein weiteres, umfassenderes Update der Modellreihe entscheiden, dann dürfte dieses erst Ende Oktober zu erwarten sein – aufgrund des Weihnachtsgeschäfts sind Änderungen im November und Dezember aber nicht zu erwarten. Ergo: Kommt im Oktober nichts, dann frühestens erst im Laufe des nächsten Jahres. USB 3.1 Typ C ist nebenbei bemerkt noch kein „Muss“, eine relevante Verbreitung inklusive Zubehör des neuen Standards erwarten wir erst in zwei, drei Jahren.

MacBook Pro Retina kaufen: Sind die Preise gestiegen?

Jein! Bereits im März passt Apple die Werte aller mobilen Macs an und erhöhte die Preise massiv, darunter auch das damals noch nicht aktualisierte 15-Zoll-Modell – wir berichteten über Gründe und Ursachen. Einen weiteren Preisanstieg im Zuge des Produkt-Updates im Mai gab es dann erfreulicherweise nicht mehr. Hingegen erhöht wurden die bisher noch nicht geänderten Preise der Desktop-Macs – auch hierzu berichteten wir.

Muss ich im Apple Store kaufen, wo gibt’s derzeit Rabatte?

Nein, im Gegensatz zur Apple Watch gibt’s alle Macs nach wie vor auch im Fachhandel – online wie auch offline. Der Vorteil: Günstigere Preise. Nachteil: Teils längere Lieferfristen als im Apple Store, je nachdem. Am besten vor dem Kauf die Verfügbarkeit direkt prüfen.

Auch bieten Händler immer wieder Preisaktionen und Rabatte. Ein aktuelles Beispiele: Sparen kann man aktuell bei MacTrade. Der Händler gibt pauschal 150 Euro Rabatt bei Kauf eines neuen MacBook Pro Retina – Einfach während des Kaufes dieses exklusiven Gutscheincode MBRET-SPEC005-150 eingeben, schon reduziert sich der Betrag um 150 Euro. Noch mehr Informationen zur Aktion in diesem Artikel.

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Lohnt sich der AppleCare Protection Plan?

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Üblicherweise bietet Apple standardmäßig auf seine Macs eine einjährige Herstellergarantie. Nicht verwechseln sollte man diese mit der gesetzlichen, zweijährigen Gewährleistung. Diese gilt immer nur gegen den Händler und ist aufgrund der Beweislastumkehr nach sechs Monaten in der Praxis für den Kunden ein recht „schwaches Werkzeug“. AppleCare hingegen erweitert die bessere Herstellergarantie insgesamt auf ganze drei Jahre bei den Macs. Mit dem Kauf kann man sich übrigens noch Zeit lassen – bis zum Ende der einjährigen Garantie. Insofern: Sollte der Mac schon mal „Probleme“ im ersten Jahr bereitet haben, ist der Kauf von AppleCare kurz vor Garantieende vielleicht keine so schlechte Idee.

Aber aufgepasst: Bei Apple selbst kostet AppleCare teure 349 Euro (249 Euro für das 13-Zoll-Modell). Günstiger und gleichfalls ohne Einschränkungen erhält man das Garantiepaket dagegen auch beim Händler.

Aktuelle Stichproben (AppleCare für das 15-Zoll-Modell, bei Apple 349 Euro):

Für das 13-Zoll-Modell (bei Apple direkt für 249 Euro):

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