Im Juni kommt mit der EVO+ 256GB die bis dato speicherstärkste und auch teuerste microSD-Karte auf den Markt. Mangels Slot werden iPhone-Nutzer daran aber leider keine Freude haben, im Gegensatz zu den Mac-Anwendern – die lechzen bereits nach mehr Kapazität.

 

MacBook Pro mit Retina Display

Facts 

Bisher war bei 200 GB Schluss – die bisher größte, erhältliche Speicherkapazität der winzigen microSD-Karten. Im Programm haben diese Modelle beispielsweise SandDisk (aktuell circa 74 Euro), Lexar (circa 90 Euro) und Patriot (circa 83 Euro). Ein noch breiteres Angebot zeigt sich bei den Varianten mit 128 GB – diese sind bereits ab circa 33 Euro zu haben.

Samsung hingegen hielt sich mit dem hauseigenen „Speicherkracher“ noch zurück, kündigt jetzt aber eine microSD-Karte gleich mit 256 GB Kapazität für Anfang Juni an (gegenwärtig noch nicht im Handel gelistet). Daten werden mit einer Geschwindigkeit von bis zu 95 MB/s gelesen, geschrieben wird mit bis zu 90 MB/s. Der offizielle Preis hat es jedoch in sich: 249,99 US-Dollar (circa 218 Euro, exklusive Steuer). Ergo: Aktuell ist die 200-GB-Konkurrenz bei ähnlichen Schreib- und Lesewerten preislich mehr als nur im Vorteil.

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microSD: Einsatz im MacBook als günstige Speichererweiterung

photofast_adapter

Für iPhone- und iPad-Nutzer sind derartige microSD-Karten allerdings keine Option, fehlt es doch am geeigneten Slot. Anders zeigt sich die Situation bei den Anwendern eines MacBook Pro mit Retina Display und eines MacBook Air (13 Zoll). Deren SD-Kartenslot kann mittels eines passgenauen und nahezu mit dem Gehäuse abschließenden Adapters die kleinen microSD-Karten aufnehmen – beispielhaft zu nennen die verschiedenen Modelle von Photofast (ab circa 20 Euro). Weitere Produkte finden sich in unserem älteren Artikel:

Auf diese Weise lässt sich der begrenzte Speicher relativ einfach und kostengünstig erweitern, gegensätzlich zu den verbauten, proprietären, sehr teuren SSD-Modulen (siehe Amazon-Preise). Im Vergleich zu diesen ist die Geschwindigkeit derartiger microSD-Karten zwar sehr gering, allerdings ausreichend beispielsweise für die Auslagerung einer iTunes-Bibliothek und anderer Daten. Eine weitere Alternative sind „Adapter“ mit fest eingebautem Speicher. So gibt's die JetDrive Lite Serie von Transcend aktuell auch schon mit 256 GB – preislich ab circa 170 Euro.

Der GIGA-Preis-Tipp: 400 GB „MacBook-Speicher“ für 170 Euro

preistipp

Flexibler und kostenmäßig am günstigsten wäre jedoch der Einsatz eines microSD-Adapters + zweier 200GB-microSD-Karten, die man dann bei Bedarf einfach wechselt. Für circa 170 Euro erhält man dann gleich 400 GB zusätzlichen Speicher fürs MacBook. Wesentlich günstiger als die neue Karte von Samsung mit 256GB.

Bei den alten MacBook-Pro-Modellen war Speicheraufrüstung noch ein Kinderspiel:

Zweite Festplatte im MacBook Pro