MacBook Pro: Apple veröffentlich neue Modelle - und senkt die Preise

Florian Matthey

Wie erwartet hat Apple auf dem heutigen Special Event neue Modelle des 13- und 15-Zoll-MacBook Pro mit Retina Display vorgestellt. Apple hat die Hardware auf den jüngsten Stand gebracht, gleichzeitig sind die Rechner deutlich günstiger geworden.

MacBook Pro: Apple veröffentlich neue Modelle - und senkt die Preise

Das 13-Zoll-MacBook Pro mit Retina Display hat sich nicht nur im Inneren, sondern auch äußerlich verändert: Das neue Modell ist geringfügig leichter und dünner als sein Vorgänger. Apple hat es geschafft, zusätzlich Platz und Gewicht einzusparen, ohne Abstriche bei der Batterielaufzeit zu machen. Im Gegenteil: Statt bis zu 7 gibt es nun bis zu 9 Stunden Batterielaufzeit beim Web-Browsing. Das ist bei einem kompakteren Design bemerkenswert, wo die Batterie im Innern doch am meisten Platz einnimmt.

Größtenteils dürfte für das Plus an Batterielaufzeit die Integration der neuen Generation der Intel-Core-i-Chips verantwortlich sein: Wie schon im MacBook Air sorgt auch beim neuen 13-Zoll-MacBook Pro die Generation „Haswell“ dafür, dass der Rechner deutlich weniger Strom verbraucht. Gleichzeitig hat sich durch den neuen integrierten „Iris“-Grafikchip die Grafikleistung deutlich erhöht.

Die weiteren Neuerungen: Eine PCI-Express-Schnittstelle sorgt dafür, dass der integrierte Flash-Speicher noch schneller als beim Vorgänger wird. Dank des neuen 802.11ac-Wi-Fi-Chips hat sich auch die Drahtlos-Leistung deutlich verbessert. Dank Thunderbolt 2 ist auch die Kommunikation über Kabel schneller als beim Vorgängermodell.

Das 15-Zoll-MacBook Pro mit Retina Display hat wiederum einen Intel-Core-i-Chip der „Crystalwell“-Reihe bekommen, durch den sich die Batterielaufzeit von bis zu 7 auf bis zu 8 Stunden beim Web-Browsing erhöht. Auch dieser Chip verfügt über eine integrierte Iris-GPU, die bei anspruchsvolleren Aufgaben die Grafikkarte Nvidia GeForce GT 750M unterstützt - allerdings nur in dem teureren Modell des 15-Zöller für 2599 Euro. Auch das größere MacBook Pro arbeitet mit PCIe-Flash, Thunderbolt 2 und 802.11ac-Wi-Fi.

Die positivste Überraschung dürfte der Preis sein: Die Einstiegsmodelle kosten nun nur noch 1299 und 1999 US-Dollar statt, wie bisher, 1499 und 2199 Dollar. Nach der bei Apple üblichen „1:1-Umrechnung“ dürften die Preise in Europa also ungefähr bei 1299 und 1999 Euro liegen.

Derweil scheint es nun kein MacBook Pro ohne Retina Display mehr zu geben - durch die Preissenkung hält Apple diese Kategorie wohl nicht mehr für möglich. Das bedeutet auch, dass es kein MacBook mit optischem Laufwerk mehr gibt.

Update: Das MacBook Pro ohne Retina Display gibt es weiterhin in der 13-Zoll-Variante, es kostet 1199 Euro. Die 13- und 15-Zoll-Modelle des MacBook Pro mit Retina Display kosten in Deutschland .

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