MacBook Pro mit Retina-Display Review (Ende 2013, 13 Zoll)

Philipp Gombert 11

Kleiner, leichter und schneller: So präsentierte Phil Schiller das neue 13-Zoll-MacBook Pro mit Retina-Display. Wie sich das Gerät im Alltag schlägt und ob es tatsächlich den hohen Erwartungen gerecht werden kann, erfahrt ihr in unserem Review. 

MacBook Pro mit Retina-Display Review (Ende 2013, 13 Zoll)

Unser Testgerät

Das Gehäuse

Das Design unterscheidet sich nur geringfügig von dem des Vorgängers. Insgesamt wurde das neue MacBook Pro mit Retina-Display etwas kleiner und ebenso leichter. Natürlich hat Apple erneut den bekannten Unibody-Look verwendet. Hauptsächlich gefertigt aus Alu, macht das MacBook einen tollen Eindruck und erweist sich als überaus robust. Durch die hochwertigen Materialen fühlt sich der Laptop sehr gut an. Die folgende Tabelle vergleicht die aktuelle Generation mit der Vorherigen bezüglich der Maße.

MacBook Pro Anfang 2013 MacBook Pro Ende 2013
Höhe 1,9 cm 1,8 cm
Breite 31,4 cm 31,4 cm
Tiefe 21,9 cm 21,9 cm
Gewicht 1,62 kg 1,57 kg
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MacBook & MacBook Pro: So gibts den kostenlosen Tastaturtausch bei Apple.

Die Tastatur und das Trackpad

Die Tastatur ist ebenfalls von älteren Geräten bekannt. Die schwarzen Tasten mit Hintergrundbeleuchtung verursachen beim Tippen nur wenige Geräusche und ermöglichen ein angenehmes Schreiben. In meinem Test habe ich mehrere Artikel mit dem neuen Apple-Notebook verfasst und konnte in diesem Punkt nahezu keine negativen Merkmale feststellen. Im Vergleich zu meinem MacBook Pro (Ende 2011) fühlen sich die Tasten etwas härter an – im Endeffekt macht dies jedoch keinen großen Unterschied.

Gleiches gilt für das Trackpad. Apple verbaut den gewohnten Standard: Dank der angenehmen Glasoberfläche, Multitouch und einem guten Druckpunkt erhält der Nutzer das derzeit Beste auf dem Markt.

Das Display

Das Display ist absolut beeindruckend, unterscheidet sich jedoch nicht von dem des Vorgängermodells. Bei einer nativen Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln wird der Bildschirminhalt gestochen scharf dargestellt. Die Punktdichte beträgt 227 ppi, sodass es sich – wie der Name schon sagt – um ein Retina-Display handelt. Für das menschliche Auge sind somit keine einzelnen Pixel zu erkennen, sofern die Software und dargestellten Inhalte entsprechend angepasst wurden. Einziger Kritikpunkt: Vor allem im Internet werden viele Werbebanner der hohen Auflösung nicht gerecht, sodass sie sich von dem restlichen, scharf dargestellten Content unterscheiden und das Gesamtbild somit geringfügig trüben. Nichtsdestotrotz gewöhnt man sich an diesen Unterschied, sodass dieser auf Dauer immer weniger auffällt.

Aufgrund der verbauten Glasscheibe kommt es im Sonnenlicht oftmals zu störenden Spiegelungen. Ergo: Das Arbeiten unter freiem Himmel bereitet keine große Freude . Ein Kritikpunkt, der bereits die letzten Versionen des MacBook Pros heimgesucht hat. In geschlossenen Räumen macht das Glas jedoch keine Probleme und sieht ungeachtet der teils aufkommenden Umstände sehr gut aus.

Auf der nächsten Seite geht es weiter mit der Performance, Akkulaufzeit und den Anschlüssen.

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