MacBook Pro mit Retina-Display Review (Ende 2013, 13 Zoll)

Philipp Gombert 11

Die Anschlüsse

Die Anschlussmöglichkeiten des MacBooks sind etwas eingeschränkt, vor allem was die USB (3.0)-Ports angeht. Hier stellt Apple nur zwei dieser Art zur Verfügung, gleichzeitig sind jedoch ebenso zwei schnelle Thunderbolt-2-Anschlüsse verbaut. Um einen Bildschirm mit dem Laptop verbinden zu können, wurde dem MacBook Pro mit Retina-Display ein HDMI-Port spendiert, alternativ nutzt man Thunderbolt (Mini DisplayPort).

Gleich allen anderen mobilen Apple-Computern wurde auch hier auch ein Kopfhörer-Anschluss implementiert. Zur Stromversorgung dient der MagSafe 2-Anschluss, der sich kaum von seinem Vorgänger unterscheidet. Lediglich die Maße und das Verhalten beim Entfernen des Steckers wurden verändert.

Die Leistung

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Mit der neuen Generation hat das MacBook Pro natürlich ebenso Verbesserungen unter der Haube verpasst bekommen. Dank der neuen Haswell-Prozessoren wird bei höherer Rechenpower weniger Strom benötigt. Auf die Akkulaufzeit kommen wir jedoch erst im kommenden Abschnitt zu sprechen. Die in den Haswell-Chips integrierte Grafikeinheit – hier die Iris 5100 – ist deutlich leistungsstärker als die in den vorherigen Geräten verwendete Intel HD 4000. Zwar ist das Gerät nicht als Gaming-Notebook ausgelegt, weniger anspruchsvolle Spiele werden dennoch flüssig und ohne Probleme dargestellt.

MacBook Pro Retina Überblick

Insgesamt waren während der Testphase hinsichtlich der Performance keine Probleme festzustellen. Auch bei einer großen Anzahl geöffneter Programme macht das MacBook – unter anderem dank der verbauten 8 GB RAM – einen guten Job, Programme und Dateien öffnen sich mithilfe der verbauten 256 GB-SSD extrem schnell. Für den normalen Alltag eines Durchschnittsnutzers sollte die Leistung des MacBooks allemal genügen. Bewegt man sich jedoch im Bereich der Videobearbeitung oder Ähnlichem – im Grunde „hardwarefressenden“ Anwendungsgebieten – sollte eher zu einem besser ausgestatteten Gerät gegriffen werden.

Die Akkulaufzeit

Auch in dieser Hinsicht konnte Apple noch einmal deutlich nachlegen. Im Vergleich zur vorherigen Generation soll der Akku des neuen MacBooks gut zwei Stunden länger durchhalten. Meinem 2011er-Gerät – wohlgemerkt ohne Retina-Display – ist die neue Generation deutlich überlegen. Dies liegt unter anderem an den neuen Haswell-Prozessoren, welche – wie im obigen Abschnitt bereits erwähnt –bei deutlich geringen Emissionen mehr Leistung aufbringen als deren Vorgänger.

Laut Apple schafft das Retina-MacBook neun Stunden ohne Ladevorgang. Dem kann ich – je nach Nutzung – mit leichten Abweichungen zustimmen. Bei Normalgebrauch – zum Beispiel beim Surfen im Internet oder dem Arbeiten mit Office-Programmen etc. – schaffte es das Gerät (knapp) über einen ganzen Tag. Zu Hause befand sich das MacBook ohnehin meist an der Steckdose. Zum Aufladen wird im Übrigen nur wenig Zeit beansprucht.

Auf der nächsten Seite gibt es weitere Aspekte, eine Kaufempfehlung und das Fazit.

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