MacBook Pro 2012: Zieleinlauf mit USB 3.0 und Co

Sven Kaulfuss 43

Kurz vor der zu erwartenden Ankündigung des neuen MacBook Pro 2012, rappelt es so richtig in der Gerüchteküche. Erst heute wurden angebliche Benchmark-Ergebnisse der neuen Rechner kolportiert und 9to5Mac veröffentlicht eine Zusammenfassung der kommenden Ausstattungsmerkmale – inkl. Mock-up-Bilder und teils überraschender „Fakten“.

MacBook Pro 2012: Zieleinlauf mit USB 3.0 und Co

Vorab: Der Wahrheitsgehalt dieser Meldung lässt sich – oh Wunder – natürlich derzeit nicht nachprüfen. Allerdings beziehen sich die Kollegen von 9to5Mac auf vertrauenswürdige Quellen, die aus Apples Zulieferkette stammen. Demnach hatten diese Firmen Zugriff auf diverse Komponenten und Gehäuse im Prototyp-Status. Die neuen MacBook Pro 2012 werden folgend bereits jetzt ausgiebig getestet und sind bereit für eine Vorstellung im Sommer dieses Jahres. Da 9to5Mac eine nicht unbekannte Größe im Apple-Gerüchte-Zirkus darstellt, sind die nachfolgenden Annahmen zumindest einen zweiten Blick und eine Überlegung wert.

Vorschau MacBook Pro 2012.

Unsere Voraussagen aus dem April: Teilweise finden sie Bestätigung, telweise werden sie widerlegt.

MacBook Pro 2012: Designänderungen

Wie schon bisher vermutet, erhält das MacBook Pro 2012 eine neue Hülle. Allerdings wird diese nicht der Keilform des MacBook Airs ähneln, sondern schlichtweg einer dünneren Ausgabe der aktuellen Form entsprechen. Erreicht wird dies vor allem durch den Wegfall des optischen Laufwerks. Der Power-Button wandert – wie beim MacBook Air – in die Tastatur. Die derzeitigen Prototypen besitzen zwei USB-Anschlüsse und zwei Thunderbolt-Ports (bisher wird nur einer verbaut). Darüberhinaus einen SD-Card-Slot, die üblichen Audioanschlüsse und einen MagSafe für das Netzteil. Wie auch das MacBook Air, verfügen diese Prototypen über keinen eigenen Ethernet-Anschluss mehr. Die Zukunft von FireWire ist noch ungewiss.

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Konzeption des MacBook Pro 2018: Zweitdisplay statt Tastatur und Trackpad.

Retina Display: Innovation

Bestätigt scheint den Quellen zufolge auch das Retina Display à la iPhone und iPad. Sichtbare Pixel verschwinden, das Auge wird entlastet. Besonderheit: Apple verzichtet zukünftig bei der Einstellung der Auflösung auf die Angabe von konkreten Zahlen. Stattdessen hat der Anwender die Wahl zwischen „groß“, „klein“ oder „optimal“.

USB 3.0: Revolution

Ein kleiner Schritt für die PC-Industrie, aber ein riesiger Sprung für Apple über den eigenen Schatten. Wir zeigen uns verwundert, aber den aktuellen Berichten nach könnte es USB 3.0 diesmal tatsächlich in die Macs schaffen – ins neue MacBook Pro 2012, um konkret zu sein. Behilflich ist dabei sicherlich auch die Implementierung von USB 3.0 innerhalb der neuen Ivy-Bridge-Prozessoren von Intel. Freilich wird USB 3.0 Thunderbolt nicht ersetzen, vielmehr ergänzen. Hinweise auf USB 3.0 sollen sich dem Bericht nach auch schon in OS X 10.7.4 Lion und 10.8 Mountain Lion finden.

Grafik und Prozessor

Wir machen es kurz: Ivy Bridge (inklusive Quad Core i7) gilt als nahezu hundertprozentig sicher. Unklarheiten herrschen dagegen noch bei den Grafikkarten – Apple testet derzeit zahlreiche Grafikoptionen und hat sich wohl noch nicht endgültig festgelegt. Hinweise für eine NVIDIA GeForce GT 650M gab es zuletzt jedoch schon im OS X Beta Code.

Fazit

Die aktuellen Berichte bestätigen weitgehend die schon bekannten Vermutungen. Neu dagegen ist die höhere Wahrscheinlichkeit für USB 3.0 und die Abkehr vom angenommenen MacBook-Air-Design. Grundsätzlich verspricht das MacBook Pro 2012 ein Feuerwerk an Neuerungen zu entfachen. Freuen wir uns darauf.

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Bildquellen: 9to5Mac

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