Apple-Patentantrag beschreibt Brennstoffzellen für MacBooks

Florian Matthey 4

Die Batterielaufzeit von MacBooks kann sich eigentlich schon sehen lassen. Dennoch besteht natürlich immer Luft nach oben. Ein Apple-Patentantrag beschreibt, wie Brennstoffzellen ein MacBook für Tage „oder sogar Wochen“ befeuern könnten.

Apple-Patentantrag beschreibt Brennstoffzellen für MacBooks

Das US-Patent- und -Markenamt hat einen Patentantrag veröffentlicht (via 9 to 5 Mac), der beschreibt, wie sich Brennstoffzellen allgemein in einem mobilen Gerät einsetzen ließen – wobei die Zeichnungen sich auf Notebooks, also ein MacBook konzentrieren. Je nach Umsetzung wäre es möglich, das Gerät für Tage oder Wochen zu betreiben.

Apple erwähnt nicht nur Wasserstoff-Brennstoffzellen, sondern auch solche, die auf andere Materialien setzen. Natürlich bleibt das Problem, dass das MacBook regelmäßig neu „betankt“ werden müsste. Denkbar wären hierfür austauschbare Brennstoff-Kassetten. Damit Benutzer diese nicht dauernd austauschen müssten, wäre es auch denkbar, die Brennstoffzellen mit herkömmlichen Akkus zu kombinieren – die Brennstoffzelle würde nur dann einsetzen, wenn der Akku komplett leer ist.

Allerdings würde diese Kombination natürlich vergleichsweise Platz in Anspruch nehmen – und somit Apples allgemeinem Bestreben, MacBooks immer dünner und kompakter zu designen, entgegenstehen. Wie immer bei Apple-Patenten stellt sich ohnehin die Frage, ob daraus eines Tages ein fertiges Produkt wird. Interessant ist die Technologie aber dennoch.

Erst vor einigen Tagen hatte ein britisches Unternehmen eine Brennstoffzellen-Lösung vorgestellt, mit der sich ein iPhone „befeuern“ ließe. Mit dieser könnte ein iPhone 6 eine Woche lang arbeiten, ohne aufgeladen zu werden. Auch hier stellt sich aber natürlich das Problem mit dem „Auftanken“.

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