Gerüchte um größere ultradünne MacBooks zur WWDC 2016

Florian Matthey 10

Wie geht es mit den MacBooks weiter? Aus Asien ist zu hören, dass es zur WWDC im Juni 2016 zwei komplett neu designte 13- und 15-Zoll-MacBook-Air-Modelle geben wird. Gemeint sind vielleicht größere Modelle des Retina-MacBook.

Gerüchte um größere ultradünne MacBooks zur WWDC 2016

Das 12-Zoll-Retina-MacBook, das Apple in diesem Jahr einführte, ist mit seiner radikalen Bauweise klar zukunftsweisend: Sehr dünn und leicht, ohne Lüfter, mit Retina Display und minimalistisch in Sachen Anschlüssen. Die Rechenleistung des Geräts ist derweil beschränkt; wer viel Power möchte, findet diese im MacBook Pro.

Unklar ist angesichts dieser Aufteilung, ob das MacBook Air mittelfristig auch eine Zukunft hat – aktuell sind die 11- und 13-Zoll-Geräte ohne Retina Display in der Produktpalette noch wichtig, da sie eine deutlich günstigere Alternative zum 12-Zoll-MacBook darstellen. Sobald das 12-Zoll-MacBook günstiger ist, könnten aber beide MacBook-Air-Modelle ihre Daseinsberechtigung verlieren. Die jüngsten Gerüchte aus Asien deuten aber in eine andere Richtung.

Die Economic Daily News aus Taiwan will erfahren haben, dass Apple ein 13- und ein 15-Zoll-MacBook Air in einem komplett neuen, noch dünneren Design im Juni 2016 zur Apple-Entwicklerkonferenz WWDC vorstellen wird. Der Verkauf soll dann im dritten Quartal 2016 starten.

Denkbar ist allerdings, dass es einfach eine Verwirrung bezüglich der Bezeichnung der neuen Geräte gibt: Möglicherweise wird Apple die Retina-MacBook-Produktreihe einfach um zwei größere Modelle erweitern, während die MacBook-Air-Reihe ohne größere Veränderungen als Einstiegs-Notebooks für eine gewisse Zeit weiterhin parallel erhältlich sind. Immerhin wusste die Gerüchteküche auch beim 12-Zoll-MacBook zunächst nicht, ob es sich um ein neues MacBook Air oder um eine andere Produktlinie halten würde.

Wie dem auch sei – im Sommer werden wir mehr wissen. Economic Daily News und allgemein aus asiatischen Zulieferer-Kreisen stammende Apple-Gerüchte liegen oft richtig, aber bei weitem nicht immer, so dass sich auch diese MacBook-Spekulationen schwer einordnen lassen.

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