HydraDock: 11 Anschlüsse für das neue MacBook

Thomas Konrad 18

Das neue MacBook ist extrem dünn - auch weil Apple nur zwei Anschlüsse verbaut: Einen für Kopfhörer und einen für den Rest. Ein Kickstarter-Projekt will den USB-C-Port erweitern.   

Ein Unternehmen aus Nashville, Tennessee, hat eine Docking-Station konzipiert, die aus dem einzigen USB-C-Port am neuen MacBook ganze elf Anschlüsse macht.

KickSharks HydraDock vereint einen Kopfhörer-Anschluss, Gigabit-Ethernet, einen Steckplatz für SDXC-Karten, Mini DisplayPort, HDMI, viermal USB 3.0 und zweimal USB-C in einem Kompakten Dock, das dem MacBook auch als Ständer dient.

Derzeit muss man mindestens 129 US-Dollar setzen, um das Dock zu erhalten. Im Preis inbegriffen ist dabei allerdings nur der Versand innerhalb der Vereinigten Staaten. Nach der Kickstarter-Aktion soll das HydraDock 169 Dollar kosten. Noch etwa einen Monat lang können Anwender das Projekt auf Kickstarter unterstützen. Rund 28.000 Dollar sind bereits zusammengekommen; das Ziel von 35.000 Dollar dürften die Macher in den nächsten Tagen erreichen.

KickShark will zwei weitere MacBook-Accessoires anbieten: Mit dem USB-C-auf-Lightning-Kabel können MacBook-Nutzer aktuelle iOS-Geräte laden und synchronisieren. Kostenpunkt: ab 19 Dollar. Für vorläufige 29 Dollar bekommt man im Rahmen der Aktion auf Kickstarter ein 12V-MacBook-Ladekabel für den Zigarettenanzünder im Auto.

Entworfen hat die Geräte Martin Hajek. Werke des Konzept-Designers findet man gelegentlich auch bei GIGA. Die Hardware der Produkte stammt aus China und Taiwan. KickShark will mit CE-LINK und Etron Technology zusammenarbeiten.

Erste Geräte will der Hersteller Anfang Juni ausliefern.

Die Begrenzte Anzahl von Ports — zwei, um genau zu sein — ist nicht der einzige Preis, den Apple für die schlanke Bauweise des neuen MacBooks bezahlt. Für das Gerät hat der Hersteller auch eine neuartige Tastatur entwickelt, die deutlich flacher ist als ihre Vorgänger — laut Apple aber auch stabiler.

Apple MacBook im Apple Store*

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