MacBook: Deutlich bessere Benchmark-Ergebnisse mit 1,2-Gigahertz-Chip

Florian Matthey 24

Das neue Retina-MacBook ist dünn, leicht, leise, stromsparend - aber in Sachen CPU nicht so leistungsfähig. Jüngste Benchmarks zeigen allerdings, dass die schnellere Prozessor-Option einen deutlichen Leistungszuwachs mit sich bringt.

MacBook: Deutlich bessere Benchmark-Ergebnisse mit 1,2-Gigahertz-Chip

Seit dem vergangenen Freitag ist das neue MacBook offiziell erhältlich. Dementsprechend sind bei Geekbench auch mittlerweile weitere Testergebnisse zu sehen. Das MacBook ist in der günstigsten Ausführung mit einem 1,1-Gigahertz-Core-M-Prozessor ausgestattet; wer sich für die teurere Variante mit 512 Gigabyte SSD-Speicher entscheidet, erhält wiederum einen 1,2-Gigahertz-Core-M-Chip. Als Built-to-order-Option gibt es wiederum einen 1,3-Gigahertz-Chip, der allerdings in Benchmarks noch nicht aufgetaucht ist.

Während das Ergebnis des 1,1-Gigahertz-MacBook ungefähr mit dem eines „schnellen“ MacBook Air aus dem Jahr 2011 mit Core-i7-Chip vergleichbar ist - die Standard-Ausführung arbeitete damals wie heute mit einem Core-i5-Chip -, kann es das 1,2-Gigahertz-MacBook immerhin mit dem Basis-/Core-i5-Modell eines 2014er-MacBook Air aufnehmen: Im Single-Core-Test erreicht das schnellere MacBook knapp unter 2600 Punkte, im Multi-Core-Test rund 5300.

Der Unterschied zum 1,1-Gigahertz-Modell macht sich hierbei vor allem beim Einsatz beider Prozessorkerne bemerkbar: Das Basis-MacBook erreicht im Single-Core-Test bis zu 2460 Punkte, im Multi-Core-Test bis zu 4600 Punkte.

Zum Vergleich: Das aktuelle MacBook Air kommt mit Core-i5-Chip bestenfalls auf 2900 und 5750 Punkte. Auch hinter diesem Rechner liegt das schnellere Retina-MacBook also nicht so weit zurück; mit 1,3-Gigahertz-Prozessor könnten die Geräte vielleicht sogar gleichauf liegen. Wer das MacBook Air allerdings mit einem Core-i7-Chip ausstattet, erreicht rund 3300 und 6900 Punkte.

Das Fazit könnte lauten: Ein Performance-Monster ist das MacBook auch mit 1,2-Gigahertz-Prozessor nicht. Wer aber ohnehin mit der 512-Gigabyte-SSD-Option liebäugelt, hat mit dem Leistungszuwachs ein weiteres Argument für den .

Die 1,3-Gigahertz-Built-to-order-Option gibt es für beide MacBook-Ausführungen; sie kostet 250 beziehungsweise 150 Euro. Auch dieser Mehrwert dürfte sich bei prozessorintensiveren Aufgaben wie Fotos- und Video-Verwaltung und -Bearbeitung oder bei Spielen bemerkbar machen. Wer allerdings wirklich viel Leistung in einem MacBook haben möchte, sollte sich eher das MacBook Air oder besser: das MacBook Pro ansehen.

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