MacBook: Ein Adapter soll alle anderen überflüssig machen

Florian Matthey 12

Der Nachteil, dass das MacBook nur über einen USB-C-Anschluss verfügt, lässt sich mit Adaptern ausgleichen – die aber bisher alle Schwächen haben. Jetzt ist eine Docking-Station erschienen, die es allen Recht machen könnte.

MacBook: Ein Adapter soll alle anderen überflüssig machen

Das MacBook verfügt bekanntlich nur über einen einzigen USB-C-Anschluss, mit dem sich das Gerät sowohl mit Zubehör verbinden als auch aufladen lässt – ähnlich, wie es beim Lightning-Anschluss des iPhone oder iPad der Fall ist. Glücklicherweise lässt sich der Anschluss – wenn auch nur mit Adaptern – aber vielseitig einsetzen; der Anschluss von herkömmlichen USB-Steckern, Display-Kabeln wie VGA, DVI, DisplayPort und HDMI, SD-Karten sowie Ethernet-Kabeln ist auf diese Weise möglich.

Wenn ein Adapter mit dem Gerät verbunden ist, ist der USB-C-Anschluss aber „blockiert“. Zwar gibt es Adapter oder Docks, die gleich mehrere Anschlüsse enthalten. Auch mit diesen ist es aber nicht möglich, das MacBook gleichzeitig noch aufzuladen. Ein über Kickstarter finanzierter Hub namens Hub+ sollte hier Abhilfe schaffen; Probleme bei der praktischen Umsetzung führten jedoch dazu, dass dieses Projekt scheiterte.

Jetzt scheint jedoch ein anderer Hersteller erfolgreich gewesen zu sein: The Verge präsentiert das Dock „Minix Neo C“ des Hersteller Minix aus Hong Kong, das der Website zufolge der Adapter ist, „den Apple hätte machen sollen“.

Minix erklärte der Website, dass die Möglichkeit, das MacBook über den Adapter aufzuladen, durch monatelange Optimierung der Firmware des Docks ermöglicht wurde. The Verge berichtet nach einem ersten kurzen Test, dass das Ganze tatsächlich funktioniert.

Der Adapter verfügt über zwei USB-3.0-Anschlüsse, jeweils einen Slot für SD- und Micro-SD-Karten, einen Gigabit-Ethernet-Anschluss und wahlweise einen VGA- oder HDMI-Anschluss. Letzterer soll 4K-Auflösungen unterstützen; im Test sei für The Verge aber „nur“ eine maximale Auflösung in Höhe von 2560 mal 1080 Pixeln möglich gewesen. Hinzu kommt ein weiterer USB-C-Anschluss, mit dem sich das Netzgerät des MacBooks verbinden lässt – um den Rechner während des Betriebs mit dem Adapter tatsächlich auch aufzuladen.

Der Adapter soll nächsten Monat erscheinen und sowohl in der VGA- als auch der HDMI-Ausführung 89,90 US-Dollar kosten.

Auch der Berliner Hersteller Artwizz bietet USB-C-Adapter an. Im Programm sind zum Beispiel schon ein . Docks mit MiniDisplay-Port, USB A und USB C sind angekündigt, aber noch nicht verfügbar.

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