Neues MacBook mit zweiter Generation der Butterfly-Tastatur

Florian Matthey 1

Eine begrüßenswerte Neuerung des aktuellen 12-Zoll-MacBook ist die Tastatur: Hier verwendet Apple jetzt auch die zweite Generation des „Butterfly“-Mechanismus. Ansonsten hat sich aber nicht viel verändert, wie ein Teardown der neuen MacBooks zeigt.

Neues MacBook mit zweiter Generation der Butterfly-Tastatur

Das 2017er-MacBook ist laut Apple dank der neuen Intel-Prozessoren der Generation „Kaby Lake“ um bis zu 20 Prozent schneller geworden, der SSD-Speicher ist um bis zu 50 Prozent schneller – das dürften die wichtigsten Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr sein, auf die Apple auch schon im Rahmen der WWDC-Keynote verwies.

MacBook Pro 2016: Touch Bar im Test.

Eine weitere Neuerung, die für manche Kunden eine entscheidende sein könnte, ist die Integration einer Butterfly-Tastatur der zweiten Generation. Apples „Butterfly“-Mechanismus ermöglicht eine besonders dünne Bauweise der Tastatur. Mit der Tastatur der MacBook-Modelle der Jahre 2015 und 2016 kamen viele Benutzer aber nicht sonderlich gut zurecht.

Die zweite Generation des Mechanismus führte Apple mit dem MacBook Pro 2016 ein – auch hier mussten einige Benutzer sich im Vergleich zu Apples bisherigen MacBook-Tastaturen umstellen, das Gefühl beim Tippen war aber weniger gewöhnungsbedürftig als bei der ersten Butterfly-Generation.

Neben dieser Neuerung haben die Reparaturexperten von iFixit im neuen MacBook sowie dem neuen MacBook Pro nicht viele Veränderungen entdeckt: Die Geräte sind fast identisch wie ihre jeweiligen Vorgänger aufgebaut; weiterhin lassen sich Prozessor, RAM und SSD-Speicher nicht und die Akkus nur mit einem großen Aufwand austauschen. Dementsprechend schwach fällt auch die „Reparierbarkeit“-Bewertung aus: Sowohl MacBook als auch MacBook Pro erhalten nur 1 von 10 Punkten.

Quelle: iFixit via 9to5Mac

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