MacBook 2017: Testfazit und Preis (Seite 2)

Sebastian Trepesch 8

Die weitere Ausstattung im Test

Die beleuchtete Tastatur klingt hochwertig und ist es unter anderem dank Butterfly-Mechanismus auch, wenngleich sich das Schreiben dem flachen Design geschuldet sehr hart anfühlt. Der Force-Touch-Klick des Touchpads wirkt unglaublich echt, trotz einer minimalen Verzögerung – es handelt sich lediglich um einen simulierten Klick.

12-zoll-macbook-2017

Das Retina-Display ist gut, die von Apple bekannte Software-Ausstattung vorbildlich (macOS, Fotos-App, Pages, Numbers, Keynote, iMovie, GarageBand, Safari, Mail, Facetime, … ). Die weitere Ausstattung (SSD-Speicher, 8 GB RAM, WLAN 802.11ac, Bluetooth 4.2, Kamera, zwei Mikrofone etc.) ist auf aktuellem Stand.

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Preis für designte Mobilität statt Leistung

Die Ausstattung und Qualität will man beim Blick auf den Preis als selbstverständlich ansehen: 1499 Euro steht da für das günstigste 12 Zoll MacBook mit 1,2 GHz Dual-Core Intel Core m3 und 256 GB SSD geschrieben. Die Farben Gold, Silber, Space Grau und Roségold sind wählbar.

Neben Build-to-Order-Optionen (BTO) gibt es eine bessere Standardkonfiguration mit 1,3 GHz Dual-Core Intel Core i5 und 512 GB Speicher, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 1799 Euro. Nicht von den Bezeichnungen i5 und i7 (als BTO) blenden lassen: Intel hat verkaufswirksam m5 und m7 umbenannt.

Zweifelsohne verlangt das schlanke Design des MacBooks seinen Preis: Wer den Fokus auf Leistung legt, bekommt ein MacBook Pro zum selben Startpreis (1499 Euro) – mit mehr Leistung, aber in der günstigsten Ausführung nur 128 GB Speicher.

Testfazit 12 Zoll MacBook (2017): Gewitzt durch den Alltag

Das MacBook ist auf Mobilität getrimmt. Kein Gramm ist zu viel, kein Ausstattungsmerkmal unnötig. Das Arbeiten im Zug, das Meetingraum-Hopping, das Tippen im Café sind die Paradedisziplinen des kleinen Gerätes, das eine sehr hohe Qualität bietet – Apple-Qualität eben. Auf der Arbeit bearbeitet man die Google-Dokumente genauso gut wie privat Pages und GarageBand zum Einsatz kommen. Derartige Aufgaben lassen sich problemlos meistern. Um zweimal im Jahr ein Urlaubsvideo zu schneiden, reicht die Power ebenfalls aus. Bei aufwendigeren Arbeiten werden die Grenzen des Gerätes dann aber doch deutlich.

Die Leistung des Chips muss aber nicht einmal das schwächste Glied der Kette sein, sondern die Display-Größe: Für manche Desktop-Anwendungen sind 12 Zoll Bildschirmdiagonale einfach zu klein – sofern man auf dem Schreibtisch kein externes Display anschließt. Es ist und bleibt ein auf den mobilen Einsatz spezialisiertes Gerät.

Vorteile des 12 Zoll MacBooks (2017):

  • Sehr mobil
  • Hohe Qualität
  • Lange Laufzeit

Nachteile des 12 Zoll MacBooks (2017):

  • Test-Award_MacBook-2017
    Gemessen an der Leistung teuer
  • Anschlussarmut

Einzelwertungen:

  • Verarbeitung, Haptik und Design: 5/5
  • Display: 4/5
  • Software: 5/5
  • Performance: 3/5
  • Konnektivität und Speicher: 3/5
  • Akku & Alltag: 4/5

Gesamtwertung: 80 Prozent

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