Mit dem Onda oBook 11 Pro wurde der erste Surface Book-Klon offiziell vorgestellt. Das chinesische Unternehmen ist dafür bekannt, das Design von Produkten anderer Hersteller zu übernehmen, technisch abzuspecken und so für einen deutlich geringeren Preis anzubieten. Nach der Surface Pro 4-Kopie und dem Nachbau des MacBook von Apple folgt nun das Surface Book von Microsoft. Technisch ist es aber gar nicht so uninteressant ausgestattet.

Onda oBook 11 Pro mit 11,6-Zoll-Display

Das Onda oBook 11 Pro kommt im Gegensatz zum 13,5-Zoll-Surface Book „nur“ mit einem 11,6-Zoll-Display, welches zudem ein normales Seitenverhältnis von 16:9 besitzt und eine Full HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel bietet. Onda hat trotzdem einen Digitizer verbaut und die Unterstützung für einen aktiven Stylus integriert. Das Display lässt sich wie beim Surface Book abnehmen und verkehrt herum aufsetzen. Selbst das eigentlich optisch missglückte Scharnier wurde übernommen - genau wie das Problem mit der fehlenden Möglichkeit das 2-in-1-Tablet anständig zuklappen zu können. Hier steht der Wiedererkennungstest als Kopie höher im Kurs als die Funktion an sich.

Onda-Obook11-Pro-2

Technisch ist das Onda oBook 11 Pro gar nicht so schlecht ausgestattet. So arbeitet im Inneren der Intel Core m3-Prozessor, dem 4 GB RAM und 64 GB interner Speicher zur Verfügung stehen. Als Betriebssystem gibt es natürlich Windows 10 und ein Tastatur-Dock mit Touchpad. Verzichten muss man aber auf die Nvidia-Grafikkarte im Dock, denn diese würde vermutlich den Preis sprengen. Konkrete Preisinformationen wurden nicht genannt, wir werden uns hier aber vermutlich bei 300 bis 400 Euro bewegen. Ein Import würde sich aber nur bedingt lohnen, da es keine deutsche Tastatur gibt. Zudem müsste man mit weiteren Kosten für die Einführung rechnen.

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Bildergalerie: Onda oBook 11 Pro

Quelle: weibo via techtabletsliliputing

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