Microsoft: Surface Pro 3 verkauft sich besser als die Vorgänger

Peter Hryciuk

Microsoft hat gestern seine neusten Geschäftszahlen des letzten Quartals veröffentlicht und sich dabei auch zum neuen Surface Pro 3 geäußert. Obwohl es noch recht früh ist, um festzustellen, ob das neue Tablet wirklich ein Erfolg wird, hat man bestätigt, dass sich das Surface Pro 3 besser verkauft als die Vorgänger. Das positive Feedback der ersten Tests und der Käufer scheinen sich also auch in den Verkaufszahlen sichtbar zu machen. In wenigen Wochen wird das Tablet auch in weiteren Ländern erscheinen und da könnte das Interesse noch einmal deutlich größer werden.

Wie immer nennt Microsoft leider keine genauen Verkaufszahlen für das Surface Pro 3. Demnach ist es wirklich nur schwer abzuschätzen, wie gut sich das nun deutlich größere Tablet wirklich verkauft. Durch den geringeren Einstiegspreis von 799€ (Link zum Angebot) und dem zusätzlichen Rabatt für Studenten von 10% war bereits abzusehen, dass das Interesse an diesem Modell größer wird. Durch die guten Testergebnisse und die schnelle Reaktion bei aufgefallenen Problemen hat Microsoft auch gezeigt, wie wichtig dieses Modell nun wirklich ist, während die Vorversionen - da besonders die Windows RT-Modelle - eher nur Verluste eingefahren haben. So hat man nun endlich einen Entwicklungsstand erreicht, der deutlich mehr Käufer anspricht.

Wir können die gute Leistung des Surface Pro 3 nach unserem Testbericht des Intel Core i5 Modells mit 128 GB großer SSD nur bestätigen. Das mit 12 Zoll deutlich größere Display mit einer höheren Auflösung und einem zum Arbeiten besseren Seitenverhältnis ist wirklich gelungen. Dazu der neue Kickstand, das leichte Gewicht, eine lange Laufzeit und der neue Stylus tun ihr Übriges. Auch das neue Type Cover Pro ist mit dem angewinkelten Modus deutlich stabiler und so noch besser für den Einsatz auch auf dem Schoß geeignet.

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Microsoft hat zudem auch bestätigt, dass man die Präsentation des kleinen Surface Tablets bewusst abgesagt hat für das letzte Geschäftsjahr. Ob es irgendwann doch noch erscheint, bleibt unklar. Auch das Geschäft mit Office 365 scheint gut zu laufen. Der Service hat mittlerweile 5,6 Millionen Abonnenten. Microsoft hat im letzten Quartal einen Umsatz von 23,38 Milliarden Dollar gemacht und dabei einen Gewinn von 4,61 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Der Umsatz stieg um 18%, während der Gewinn um 7,1% gefallen ist. Zukünftig will man sich anscheinend wieder gesundschrumpfen und hat 18.000 Stellenstreichungen angekündigt nach der Nokia-Übernahme.

Werdet ihr euch das Surface Pro 3 kaufen?

via cnet

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