Googles Chromebooks waren 2013 auf dem Vormarsch: Ihr Anteil bei den verkauften Desktop-, Notebook- und Tablet-Computern stieg im US-Markt von 0,2 auf 9,6 Prozent. Apples MacBooks bringen es auf 1,8 Prozent. Das iPad dominiert - noch - den Tablet-Markt.

 

Acer Chromebook

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Desktop-PCs, Macs, Windows- und Apple-Notebooks sowie Windows-, Android- und iOS-Tablets sind neben Chromebooks mit Googles eigenem Betriebssystem in der Wertung. Die NPD-Gruppe untersuchte die Verkaufszahlen in den USA im Zeitraum von Januar bis November 2013. Erfasst wurden dabei lediglich Standard-Konfigurationen.

Verkäufe von Desktops und Windows-Notebooks sanken im Vergleich zum Vorjahr deutlich. Auch der Anteil der MacBook-Verkäufe ging trotz starker Produkte wie dem MacBook Air mit deutlich verbesserter Batterielaufzeit geringfügig zurück. Abgeben mussten beide Plattformen an die Konkurrenz von Google: In einem von zehn Fällen ging in diesem Jahr ein Chromebook über die US-Ladentheke. Der Preis dürfte hier entscheidend sein, viele Modelle gibt es für deutlich unter 300 Euro. Anwender nutzen dabei hauptsächlich Googles Cloud-Dienste, können allerdings auch Apps installieren. Offline Arbeiten ist begrenzt ebenfalls möglich. Einen Einblick gibts auf Googles Produktseiten.

Auf dem Tablet Markt konnte Google seinen Anteil mehr als verdoppeln. Apples iPad ist zwar noch immer das meist verkaufte Tablet, gab aber 1,3 Prozent an die Konkurrenz ab.

Aus dem Jahr scheint Google, zumindest auf dem US-Markt, als großer Gewinner hervorzugehen. Die günstigen Chromebooks scheinen gut anzukommen. Mehr und mehr Android-Tablets sind zudem eine Alternative zu Apples iPad. Gestern hatten wir bereits berichtet, dass Google der Konkurrenz in diesem Jahr auch in puncto Medienpräsenz voraus war.

Update: In einer früheren Version des Artikels war in der Überschrift fälschlicherweise von Verkaufszahlen die Rede.