iMac 2013 auseinandergenommen: PCIe in allen Modellen, verlötete CPU in 21,5-Zoll-iMac

Florian Matthey

Wenn es neue Macs gibt, nimmt iFixit sie auseinander. So geschehen auch mit den brandneuen iMacs: Bemerkenswert ist, dass auch das Basismodell einen PCIe-Slot hat, dafür ist der Prozessor in diesem nun aber mit dem Logic Board verlötet.

iMac 2013 auseinandergenommen: PCIe in allen Modellen, verlötete CPU in 21,5-Zoll-iMac

Sehr viel hat sich nicht an den neuen iMacs nicht verändert; wer sie auseinander nehmen möchte, folgt der bekannten Prozedur: Besonders das Entfernen des Displays gestaltet sich als sehr knifflig, so dass die meisten Hobby-Reparateure die Arbeit am besten einem Profi überlassen sollten.

Wenn dieser Schritt gemacht ist, bietet sich auch im Innern ein weitgehend bekanntes Bild. Neu sind natürlich die Integration der neuen 802.11ac-Wi-Fi-Chips sowie die eines PCIe-Slots für besonders schnellen Flash-Speicher. Positiv ist, dass sich dieser Anschluss selbst im mit einer SATA-Festplatte ausgelieferten Basis-Modell befindet: Hier ist also ein Upgrade auf schnellen SSD-Speicher, auch in Form eines Fusion Drives, möglich.

Ärgerlich findet iFixit wiederum, dass der Prozessor im 21,5-Zoll-iMac fest mit dem Logic Board verlötet ist. Ein Upgrade – oder auch ein Austausch im Fall eines Defekts – ist unter diesen Umständen so gut wie unmöglich. Beim 27-Zoll-iMac ist das anders, hier lässt sich der Prozessor mangels Verlötung leichter austauschen.

Das erklärt auch, warum der 27-Zoll-iMac mit 5 von 10 Punkten einen besseren Wert auf der Reparatur-Skala bekommt: Auch hier ist viel verlötet und der Zugriff durch das Knifflige entfernen des LC-Displays schwierig, es lässt sich letztendlich aber doch mehr reparieren. Das 21,5-Zoll-Modell bekommt wiederum nur 2 von 10 möglichen Punkten – in erster Linie aufgrund der verlöteten CPU.

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