Mac-Apps in der Flatrate: Setapp als Alternative zum Mac App Store

Sebastian Trepesch 4

Das Portfolio zum Start kann sich sehen lassen: Setapp bietet gegen eine Abo-Gebühr ein Gesamtpaket mit vielen Mac-Apps an. Manch einer könnte damit günstiger fahren als mit Einzelkäufen.

Mac-Apps in der Flatrate: Setapp als Alternative zum Mac App Store

Die richtige App parat haben, wenn man sie benötigt – das ist der Leitgedanke von Setapp. Es handelt sich um einen Flatrate-Dienst, der als Alternative zum Mac App Store agieren will – nur eben mit anderem Zahlungsmodell, nämlich einer Abogebühr statt Einzelkauf. Die letzten eineinhalb Monate befand sich Setapp, hinter dem das Entwicklerbüro MacPaw steckt, in einer nicht öffentlichen Beta-Phase. Nun ist es für jedermann verfügbar. Im ersten Monat kann das Angebot kostenlos ausprobiert werden, dann fallen monatlich 9,99 US-Dollar (rund 9,30 Euro) an.

Zur Setapp-Webseite *

61 Mac-Apps als Flatrate im Abo

61 Mac-Anwendungen, sortiert in Kategorien, sind im Portfolio – nicht die großen, aber doch einige Top-Downloads aus dem Mac App Store oder beliebte Bundle-Titel. Eine Auswahl:

  • Ulysses
  • Gemini
  • Polarr
  • Hype
  • Yummy FTP Pro
  • Disk Drill
  • iStat Menus
  • RapidWeaver
  • CleanMyMac
  • Focused
  • iThoughtsX
  • Jump Desktop
  • Elmedia Player
  • WiFi Explorer
  • XMind
  • iMazing

Setapp sieht sich als flexiblere und risikolose Alternative zum Kauf von Mac-Software. Während des Abonnements kann eine unbegrenzte Zahl der verfügbaren Anwendungen genutzt werden – ohne Upgrade-Kosten oder In-App-Käufe, um bestimmte Funktionen freizuschalten.

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Setapp – Flatrate für Mac-Apps.

So funktioniert Setapp

Um das Abo nutzen zu können, installiert man sich zunächst eine kleine App auf dem Mac (Systemvoraussetzung: mindestens macOS 10.10). Darin ist in einem Ordner, der Beschreibungen und Vorschauen auf die verfügbare Software gibt. Wenn eine Anwendung installiert werden soll, ist eine Internetverbindung notwendig. Auch die Verifizierung benötigt laut MacPaw hin und wieder eine Internetverbindung.

Für die Zahlung der Abo-Gebühr ist aktuell noch eine Kreditkarte (Visa, Mastercard, Maestro etc.) notwendig. In Kürze soll aber auch PayPal als Zahlungsmöglichkeit folgen.

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