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4. Radio rund um die Vorlieben: Last.fm

Bis April 2010 konnte man bei Last.fm einfach gewünschte Titel suchen und und die gewünsche Musik kostenlos hören. Das On-Demand-Streaming wurde eingestellt, so bleibt dem geneigten Musikfreund aber immer noch die tolle Radio- und Scrobble-Funktion. Man kann bei Last.fm Stichwort, Band oder Künstler eingeben und bekommt einen Musik-Stream mit „ähnlicher“ Musik. Das „Beatles“-Radio spielt zwar nie die Beatles selbst, gibt aber ziemlich viel Musik aus demselben Bereich zu entdecken. Wer sich einen Account anlegt, kann mitspeichern lassen, welche Musik er sich anhört - das sogenannte „Scrobbling“. Dann bekommt man einen persönlichen Radio-Stream und Musik empfohlen, die einem mit großer Wahrscheinlichkeit auch wirklich gefällt.

Hier geht's zu Last.fm.

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3. Hypemachine - die aktuellen Musik-Blogs zusammengefasst

Die Hypemachine aggregiert die wichtigsten Musik-Blogs und sammelt die besonders oft geposteten Songs. Die Seite gibt also einen Querschnitt der neuesten Musik, die gerade diskutiert wird und für Aufmerksamkeit sorgt. Die Songs können einzeln angewählt oder im Stream durchgehört werden.

Musik hören bei Hypemachine

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2. Soundcloud

Nach dem Aufstieg und Fall von Myspace kam lange erstmal nichts, inzwischen hat sich Soundcloud zur weltweit größten Plattform entwickelt, auf der Künstler und Labels ihre Musik hochladen und verbreiten können. Hier lohnt sich die Suche nach einzelnen Musikern, aber vor allem das Stöbern und Anhören quer durch die verlinkten Songs und Tags.

 

ampya
1. Die Kostenlos-Flatrates: Spotify und Ampya

Unter den rund 10 Musik-Flatrates, die in Deutschland verfügbar sind, gibt es zwei Dienste, die auch einen Gratis-Account anbieten. Das ist zum einen Spotify: Der Marktführer kommt einem Wunsch-Online-Player schon sehr nahe. Einmalig anmelden (mit oder ohne Facebook), Lied eintippen und dann loshören. Im kostenlosen Modell werden die Lieder durch Werbung unterbrochen (wie im Radio), sechs Monate kann man unbegrenzt hören, später dann aber nur noch 2,5 Stunden pro Woche. Inzwischen auch direkt im Browser unter play.spotify.com. Und auch Ampya, der Streaming-Dienst von Prosieben/Sat.1, enthält ein werbefinanziertes Gratis-Modell - dem Vernehmen nach erstmal unbegrenzt. Auf ampya.com kann man sich kostenlos anmelden, in den 20 Millionen Songs suchen und loshören.

Jetzt seid ihr dran! Habt ihr weitere Tipps für gute kostenlose und legale Musikseiten für Streaming und Entdeckungen? Wir freuen uns über Kommentare und Hinweise. An anderer Stelle haben wir auch noch eine Liste gemacht, was die besten Seiten sind, um Alben bereits vor Release im Stream zu hören.

Peer Göbel
Peer Göbel, GIGA-Experte.

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