Wer kennt sie nicht, bissige und böse Anfeindungen in Spielen und vor allem in Shootern kommen sie nicht selten vor. FACEIT und Google gehen jetzt mit einer neuen Chat-KI gemeinsam dagegen vor und haben bei CS:GO in den ersten sechs Wochen bereits 20.000 Spieler gesperrt.

 

Counter-Strike: Global Offensive

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Minerva heißt die KI, die von einem Team oder Onlinespiele-Plattform FACEIT gemeinsam mit Google Cloud erstellt wurde. Anfang August kam das Programm das erste Mal zum Einsatz. Es ist dafür ausgelegt, Fehlverhalten im Chat festzustellen und dagegen vorzugehen. Bereits in den ersten Wochen wurden in CS:GO 7.000.000 Nachrichten als toxic markiert, 90.000 Warnungen ausgesprochen und 20.000 Spieler gebannt.

Im Zeitraum zwischen August und September, in dem die KI genutzt wurde, hat sich das Fehlverhalten im Chat insgesamt bereits um 20% gesenkt. Das ist kein Wunder, wenn man bedenkt, dass das Programm innerhalb von Sekunden reagiert und dementsprechend Strafen verteilt, die nach wiederholtem Fehlverhalten härter werden.

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Das ist erst der Anfang

Das Team von FACEIT und Google sind noch lang nicht fertig mit dem Programm. Erste Schritte sind so zwar getan, doch soll Minerva in Zukunft noch vielseitiger und genauer werden.

Die Chat-Erkennung im Spiel ist nur die erste und einfachste der Anwendungen von Minerva und dient eher als Fallstudie und als erster Schritt in die Richtung, in die sich unsere KI entwickeln soll.

Wir freuen uns sehr über diese starke Basis, die es uns ermöglicht, Minerva zu verbessern, bis wir endlich alle Arten von missbräuchlichem Verhalten in Echtzeit erkennen und angehen können. In den nächsten Wochen werden wir neue Systeme vorstellen, die Minerva bei ihrem Training unterstützen werden“, erklärt FACEIT in einem Blog-Post.

Was haltet ihr davon? Ist das eine gute Sache? Schreibt uns eure Meinung gerne unterhalb in die Kommentare.

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