Günstig im Unterhalt, gut für die Umwelt und obendrein gesund: E-Bikes bieten viele Vorzüge, weshalb immer mehr Bundesbürger auf die Pedelecs umsteigen. Gefördert werden die Elektro-Fahrräder in Deutschland bislang aber noch nicht. Wie es anders geht, zeigt eines unserer Nachbarländer – und beweist nebenbei, dass nicht jede Förderung mit der Gießkanne erfolgen muss.

Ein Schnäppchen sind E-Bikes nicht. Für ein aktuelles Modell mit hochwertigen Komponenten müssen Käufer oft mehrere tausend Euro hinblättern. Beim Blick auf die Kfz-Neuwagenpreise und deren Unterhaltungskosten relativiert sich aber der hohe Kaufpreis der Pedelecs. Trotzdem schmerzen die Anschaffungskosten im Portemonnaie. Zumindest in Frankreich erwartet Käufer aber eine großzügige Linderung.

Frankreich fördert Wechsel aufs E-Bike mit bis zu 4.000 Euro

Bis zu 4.000 Euro zahlt der französische Staat, wenn sich Bürger in unserem Nachbarland von ihrem alten Auto verabschieden und aufs E-Bike umsatteln (via The Verge). Die Prämie wurde letztes Jahr bereits eingeführt und nun erhöht, um die Wechselbereitschaft noch einmal zu steigern. Ziel der Regierung in Paris ist es, dass mehr Franzosen auf umweltfreundlichere Transportmöglichkeiten umsteigen.

Das Besondere an der E-Bike-Prämie: Sie wird nicht mit der Gießkanne ausgeschüttet. Ein Kriterium ist zum Beispiel das Haushaltseinkommen. Die vollen 4.000 Euro bekommt zum Beispiel nur der E-Bike-Wechsler, der ein geringes Einkommen besitzt. So möchte man gezielt fördern.

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Mehr Franzosen sollen mit dem Fahrrad fahren

Bis zum Jahr 2024 sollen 9 Prozent der Franzosen, so das große Ziel der Pariser Regierung, aufs Fahrrad umsteigen. Ein ambitioniertes Projekt, denn aktuell fahren nur 3 Prozent Rad. In den Fahrrad-verrückten Niederlanden fahren hingegen 27 Prozent der Bevölkerung mit dem Rad.

Wie klimafreundlich E-Bikes wirklich sind, hat zuletzt auch die ARD-Sendung „Marktcheck“ unter die Lupe genommen.