Falls ihr wollt, dass euch Mal wieder so richtig der Schädel beim Zocken raucht, dann könnte 5D-Schach mit Multiversumszeitreisen das Richtige für euch sein.

 

Videospielkultur

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Löscht Candy Crush vom Handy und gebt euch 5D-Schach mit Multiversumszeitreisen. Die Kopfschmerzen am Anfang gehören dazu, eure Synapsen sind die ganze Arbeit gar nicht mehr gewöhnt. Am Anfang fühlt ihr euch einfach ein bisschen dumm, das ist aber okay. Einen ähnlichen Effekt bekommt ihr beim Umschalten von RTL II auf arte übrigens auch.

5D-Schach funktioniert grundlegend wie normales Schach. Es gibt ein Brett mit 64 Feldern, 16 weiße und 16 schwarze Figuren aus je acht Bauern, zwei Läufern, zwei Springern, zwei Türmen, einer Dame und einem König. Weiß zieht zuerst und gewonnen hat der, der den König des Gegners schachmatt setzt.

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Nun kommt beim 5D-Schach folgenden Komponente dazu: Ihr könnt mit euren Figuren in der Zeit zurückreisen und auf einem Brett, das mehrere Züge her ist, mit dieser Figur weiterspielen. Dadurch erschafft ihr dann eine weitere Zeitlinie oder Dimension eures Spiels.

Einen kleinen Einblick gibt euch YouTuber aliensrock:

Durch die Zeitreise eurer Figur fehlt diese aber jetzt in einer der Dimensionen, dafür habt ihr in der neuen Dimension einer Figur mehr. Ein Beispiel: Euer Springer ist nach einigen Zügen in einer schlechten Position. Ihr reist mit ihm fünf Züge in die Vergangenheit und macht eine zweite Dimension auf. In dieser Zweiten habt ihr jetzt drei Springer, in der Ersten aber nur noch einen. Was euch in einer Dimension einen Vorteil verschafft, bringt euch in einer anderen einen Nachteil. Wichtig ist: Um zu gewinnen, müsst ihr den König des Gegners, nur in einer einzigen Dimension schachmatt setzten.

Deswegen können Partien auch mal so aussehen:

Das Spiel gibt es auf Steam für gut 10 Euro, die Reviews sind äußerst positiv. 5D Chess With Multiverse Time Travel, wie es im Original heißt, läuft auf so ziemlich jedem Rechner, denn grafisch macht das Spiel nicht all zu viel her – muss es aber auch nicht. Die Frage ist also nicht, ob euer PC 5D-Schach packt, sondern euer Gehirn.