Altes Eisen: Dieses Apple-Produkt hätte schon vor 15 Jahren kommen können

Holger Eilhard 1

Ein Blick in Apples Geschichte durch den früheren Creative Director Ken Segall offenbart nun, dass schon Steve Jobs eine Idee hatte, die erst Tim Cook - 15 Jahre später - vor einigen Monaten realisieren konnte.

Altes Eisen: Dieses Apple-Produkt hätte schon vor 15 Jahren kommen können
Bildquelle: Apple.

Apple Card: Jobs wollte mit iPoints Kunden locken

Segall, Apples ehemaliger Creative Director, beschreibt in einem Bericht, dass schon Steve Jobs im Jahr 2004 vor hatte, eine eigene Kreditkarte inklusive eines eigenen Bonusprogramms anzubieten. Damals waren es noch der iPod und iTunes, die für Apples Erfolg sorgten und die gesamte Musikindustrie veränderten.

So sollte das Bonusprogramm keine virtuellen Meilen oder Geld-Zurück-Angebote bieten. Stattdessen sollten Nutzer der Kreditkarte sogenannte iPoints sammeln, die für Musik eingetauscht werden konnten.

Jobs wollte dazu eine Partnerschaft mit Mastercard eingehen, was ihm aber nicht gelang, weshalb Apple Card, so schon der damalige Name, niemals das Tageslicht erblickte. Intern bereiteten sich aber die Teams bereits auf die Karte vor, sodass auch schon einige Ideen für künftige Werbezwecke entwickelt wurden und so ihren Weg ins Archiv von Segall fanden. Diese Beispiele spielten dabei natürlich mit diversen Bandnamen, die damals „In“ waren:

Apple ProCare: Noch eine Karte von Apple

Schaffte es die Apple Card damals nicht an die Öffentlichkeit, bot das Unternehmen noch eine weitere Plastikkarte für Mac-Anwender an. Zu Beginn der Apple Stores kreierten Steve Jobs und Ron Johnson die Apple ProCare Card. Diese sollte professionellen Nutzern besondere Angebote erlauben.

Die Apple Card ist eng verbunden mit Apple Pay, das seit einigen Monaten auch in Deutschland verfügbar ist:

TECH.täglich vom 11.12.2018 – das Apple-Pay-Special.

Apple-Pay-Angebot: 30 Euro Bonus und kostenlose Kreditkarte bei der Hanseatic Bank *

Für den jährlichen Preis von 99 US-Dollar im Jahr gab es etwa einen kostenlosen Datentransfer beim Kauf eines neue Power Mac G5 oder Zugang zum „Pro Day“ im Apple Store, bei dem man einen Rabatt von 10 Prozent auf Software und eine kostenlose Installation erhielt. Darüber hinaus gab es garantierte Termine bei der Genius Bar am nächsten Tag und eine Vorankündigung von zukünftigen Angeboten.

In den Kommentaren von Segalls Artikel erwähnten einige Leser außerdem eine Visa-Karte von Barclays, die unter anderem spezielle Finanzierungsangebote im Apple Store ermöglicht und ebenfalls das Sammeln von Punkten erlaubt. Diese können in Apple-Geschenkkarten umgewandelt werden.

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