Amazon gehört mit Sicherheit zu den Gewinnern der Pandemie. Doch auch für die Zeit danach will sich der Onlinehändler breit aufstellen und zeigt jetzt ein E-Auto, das gleich mehrere Zwecke erfüllen kann – und auch dank deutscher Technik funktioniert.

 

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Amazon-Unternehmen zeigt E-Auto als Taxi

Erst im Juni hatte Amazon das Unternehmen Zoox gekauft: Die Firma präsentiert jetzt ein E-Auto, das nicht nur Pakete transportieren soll. Das Fahrzeug, das denselben Namen trägt wie der Hersteller, soll als Robotaxi fungieren und Personen von A nach B transportieren. Amazon könnte eine spätere Version des jetzt gezeigten Prototyps für ein eigenes Fahrdienstangebot nutzen.

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Das E-Auto von Zoox ist gut 3,60 Meter lang und soll eine Geschwindigkeit von bis zu 120 km/h erreichen können. Vier Personen sollen im Inneren Platz finden können – und sitzen sich dann je zu zweit gegenüber. Dass die Passagiere nicht – wie man es vielleicht erwarten würde – hintereinander Platz nehmen, hat auch mit den besonderen Funktionen des durchaus futuristisch anmutenden Elektroautos zu tun: Das Zoox-Robotaxi fährt nämlich sowohl vorwärts als auch rückwärts. Den Ingenieuren war aber auch das nicht genug: Auch seitwärts soll sich das Elektrofahrzeug bewegen können. Das soll Einparkmanöver auch an schwer zugänglichen Stellen ermöglichen. Vier Kameras, die gut sichtbar um die Karosserie verteilt sind, und weitere Sensoren verschaffen den Systemen für autonomes Fahren den nötigen Überblick.

Bild: Zoox

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Auch deutsche Technik wird an Bord sein

Auch ein deutsches Unternehmen hat bei Zoox seine Finger im Spiel: ZF, Autozulieferer mit Sitz in Friedrichshafen am Bodensee, „wird Insassenschutzsysteme und Fahrwerksmodule für das neue Robo-Taxi von Zoox liefern.“ Das schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung. ZF liefert spezielle Airbags, die in der Fahrzeugdecke angebracht sind. Der Schutz der Passagiere sei beim Zoox-Fahrzeug eine besondere Herausforderung, da übliche Airbagsysteme für nach vorn ausgerichtete Passagiere optimiert seien.