AMD Radeon RX Vega 64 im Preisverfall: Darum lohnt sich der Kauf der Top-Grafikkarte

Robert Kohlick 3

Kaum sind AMDs neue Navi-Grafikkarten im Handel, gehen die Preise der Vega-Karten auf Talfahrt. Zwei besonders leistungsstarke Custom-Modelle der Radeon RX Vega 64 gibt es gerade zu echten Spitzenpreisen bei Mindfactory und Ebay zu kaufen. GIGA klärt, für wen sich die Angebote wirklich lohnen. 

AMD Radeon RX Vega 64 im Preisverfall: Darum lohnt sich der Kauf der Top-Grafikkarte
Bildquelle: Asus.

Update vom 09.07.2019: Der Deal ist wieder online. Das ursprüngliche Angebot, die Sapphire Nitro+ Radeon RX Vega 64, ist erneut für 349,90 Euro im Mindstar bei Mindfactory erhältlich.

Hier findet ihr die Sapphire Nitro+ Radeon RX Vega 64 bei Mindfactory *

Wem das noch zu teuer ist, schlägt beim zweiten Angebot auf Ebay zu. Hier bekommt ihr die Asus Radeon RX Vega 64 ROG Strix für gerade einmal 317,26 Euro* – so günstig war die Grafikkarte bislang noch nie. Um den Angebotspreis angezeigt zu bekommen, müsst ihr beim Check-Out an der Kasse den Gutscheincode PREISOPT7 eingeben. Dieser sorgt für einen Rabatt von weiteren 7 Prozent. Die technischen Daten beider Grafikkarten im Vergleich und weitere Infos findet ihr weiter unten im Artikel.

Hier findet ihr die Asus Radeon RX Vega 64 ROG Strix bei Ebay *

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AMD Radeon RX Vega 64: Top-Grafikkarte zum Mittelklasse-Preis

Kurz vor dem Start von AMDs neuen Navi-Grafikkarten fallen die Preise der aktuellen Vega-GPUs ins Bodenlose. Das Spitzenmodell der Grafikkartenreihe, die Radeon Vega 64, gibt es gerade in der Nitro+-Version von Sapphire zum absoluten Spitzenpreis von 349 Euro bei Mindfactory im Mindstar zu kaufen*. Kleiner Geheimtipp: Wenn ihr eure Bestellung zwischen 0 und 6 Uhr morgens aufgebt, spart ihr euch die 8,99 Euro Versandkosten, die normalerweise bei einer Bestellung im Online-Shop anfallen würden.

Die Radeon Vega 64 ist AMDs Antwort auf Nvidias GeForce GTX 1080. In Sachen Leistung nehmen sich beide Karten nicht viel: Aktuelle Spiele in WQHD-Auflösung (2.560 x 1.440 Pixel) stellen die Grafikchips auch bei maximalen Einstellungen nicht vor Probleme – die magischen 60 Bilder pro Sekunde sind immer drin. Im Gegensatz zur GTX 1080 ist die Vega 64 jedoch nicht nur weiterhin im Handel erhältlich, sondern hat auch einen massiven Preissturz im letzten Jahr durchgemacht:

  Hier findet ihr die Sapphire Nitro+ Radeon RX Vega 64 bei Mindfactory *

Hier findet ihr die technischen Daten der Sapphire Nitro+ Radeon RX Vega 64 und der ASUS Radeon RX Vega 64 ROG Strix im Überblick:

Modellname: Sapphire Nitro+ Radeon RX Vega 64 Asus Radeon RX Vega 64 ROG Strix
Chiptakt 1.373 MHz / 1.580 MHz Boost 1.298 MHz / 1.590 MHz Boost
Shader 4.096 4.096
TDP 375 Watt (Herstellerangabe) 260 Watt (Herstellerangabe)
VRAM 8 GB HBM2 8 GB HBM2
Speichertakt 1,9 GHz 1,9 GHz
Speicherinterface 2.048 Bit 2.048 Bit
Speicherbandbreite 484 GB/s 484 GB/s
Stromversorgung 2x 8-pin PCIe 2x 8-pin PCIe
Bauhöhe drei Slots drei Slots

AMD Radeon RX Vega 64: Für wen lohnt sich der Kauf?

Die Sapphire Radeon RX Vega 64 Nitro+ gehört zu einem der besten Custom-Modelle des Grafikchips von AMD und kann es problemlos mit der aufnehmen. Die alten Modelle der Strix-Variante von Asus leiden ab und an unter schlechter Kühlung der VRMs, was sich negativ auf die Performance der GPUs auswirkt. Diese Einschränkungen sollen zwar mit der neuen Revision der Asus-Karten der Vergangenheit angehören, aber als Kunde kann man sich oftmals nicht sicher sein, ob man eine neue oder eine alte Karte erwischt.

Diese Probleme gibt es bei der Sapphire Nitro+ nicht. Hier gibt es Leistung satt, die Dreifach-Lüfterkonstruktion sorgt dafür, dass die Karte auch unter Volllast nicht ins Temparatur-Limit läuft. Keine leichte Aufgabe, wenn man bedenkt, dass Sapphire den Stromverbrauch noch einmal angepasst hat. 375 Watt soll die Karte unter Last verbrauchen – das wird sich auf jeden Fall auf der nächsten Stromrechnung bemerkbar machen. Vor dem Kauf solltet ihr zudem Fall sicherstellen, dass euer Netzteil noch genug Leistungsreserven hat, um die Grafikkarte betreiben zu können und ihr genug Platz in eurem Gehäuse habt. Das Teil ist nämlich ein echter Brocken.

Mit gezieltem Undervolting und leichtem Overclocking könnt ihr den Stromhunger der High-End-Grafikkarte etwas verringern und gleichzeitig ein paar Prozentpunkte zusätzliche Leistung aus dem Chip kitzeln. Im Vergleich zum günstigeren kleinen Bruder, der Radeon RX Vega 56, bietet die Vega 64 im Schnitt etwa 10-15 Prozent mehr Leistung beim Spielen. Das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis bietet aber weiterhin die RX Vega 56. Wem die Performance des Schnäppchenkönigs im WQHD-Bereich nicht ganz ausreicht, kann getrost zum Custom-Modell der Vega 64 aus dem Mindstar greifen*. Auch hier gibt es massig Leistung zum kleinen Preis.

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