Mehr Daten, gleicher Preis – Worte, die jeder Mobilfunk-Kunde gerne liest. Jetzt hat Telefónica neue Tarife angekündigt, die schon ab 2. Februar gelten. Davon profitieren nicht nur o2-Kunden, doch ein Manko gibt es auch.

Ab dem 2. Februar bietet die Telefónica Deutschland Tarife für Prepaid-Kunden zu neuen Konditionen an. An den Preisen soll sich nichts ändern – sowohl für Neu- als auch für Bestandskunden soll aber mehr Highspeed-Datenvolumen bereitgestellt werden. Egal ob Vielsurfer oder ob man am Handy nur einmal am Tag die E-Mails checkt, alle Prepaid-Tarife sollen dann mehr bieten.

o2 liefert teilweise über 60 Prozent Plus aufs Datenvolumen

Bei my o2 Prepaid L geht es von bisher 7,5 GB hoch auf 12,5 GB und damit 67 Prozent aufwärts, der Preis bleibt unverändert bei 19,99 Euro für vier Wochen. Bei my o2 Prepaid M gibt es nach zusätzlichen 1 GB auf insgesamt 6,5 GB für 14,99 Euro. Der kleinste Tarif im Bunde, my o2 Prepaid S, bleibt hingegen unverändert mit 3,5 GB für 9,99 Euro. Auch die zusätzlichen Datapacks von o2 wurden überarbeitet. Sie können hinzu gebucht werden, wenn das eigene Volumen aufgebraucht wurde. Maximal sind in den Prepaid-Tarifen bis zu 225 MBit/s Download-Geschwindigkeit möglich.

Allerdings können nicht alle o2-Kunden sich auf zusätzliches Datenvolumen freuen, das gibt es nur bei den Prepaid-Tarifen. Wer bei o2 einen Laufzeitvertrag abgeschlossen hat, profitiert zumindest diesmal nicht. Dafür sieht es für Blau-Kunden – auch Teil von Telefónica – gut aus. Hier wird das Datenvolumen ebenfalls im Prepaid-Bereich angehoben: Blau Allnet L liefert 12 GB für 17,99 Euro für vier Wochen, Blau Allnet M 6 GB für 12,99 Euro. Analog bleibt hier der kleinste Tarif Blau Allnet S unverändert. Festnetz- und SMS-Flat sind in allen Tarifen enthalten, gesurft wird mit bis zu 25 MBit/s.

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Warum mehr Datenvolumen nur für Prepaid?

Dass jetzt die Prepaid-Kunden bessere Konditionen erhalten, liegt wahrscheinlich am Konkurrenzdruck: Kürzlich hatte Aldi bei seinen Aldi-Talk-Produkten das Preis-Leistungs-Verhältnis verbessert. Dass weitere Anbieter nachjustieren würden, war zu erwarten. Auch weil gerade im Prepaid-Bereich der Umstieg zum besseren Angebot leicht fällt, da Nutzer keine Kündigungsfristen beachten müssen. Da Aldi das Netz von Telefónica nutzt, ist es kein Wunder, dass der Mobilfunkanbieter nicht hinten anstehen möchte.