Apex Legends-Entwickler Respawn wollte auf Reddit ein ausführliches Update zum Iron Crown Event geben, doch die Diskussion heizte sich schnell auf und der Ton mit dem Spieler und Entwickler sprachen, wurde um einiges schärfer.

 

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Eigentlich wollte Respawn die Wogen um die Diskussion zum Iron Crown Event mit dem Reddit-Post glätten, doch der Thread eskalierte recht schnell, als sich Produzent Drew McCoy in die Diskussion mit einschaltete. Er bemängelte die toxische Community und beleidigte sowohl die Spieler als auch einige Reddit-Nutzer direkt.

Worum dreht sich der Streit?

Es geht um eine Axt, die der Spieler im Zuge des Iron Crown-Events für 35 Dollar kaufen kann. Dazu muss er aber vorher alle 24 Lootboxen des Events öffnen, von denen er aber nur zwei durch das Spielen erhalten kann. Die restlich 22 müssen dazu gekauft werden und so landet der Preis bis zur Axt bei 170 Dollar. Die Spieler sind entsetzt über die hohen Preise und sind der Meinung Respawn, beziehungsweise EA seien nur an ihrem Geld interessiert.

Um es an der Stelle kurz zu machen, das Update ändert daran nichts, außer das die zwölf legendären Skin des Events nun für 18 Dollar direkt im Shop gekauft werden können und der Spieler nicht auf das Glück hoffen muss, diese für 7 Dollar pro Lootbox aus einer solchen zu ziehen.

Kommunikation für Dummies

Die Spieler sind aufgebracht und machen ihrem Ärger unter dem Reddit-Post Luft. Dort schaltet sich dann auch Drew McCoy ein:

„Ich bin schon lange genug dabei, um mich an eine Zeit zu erinnern, in der Spieler sich nicht wie komplette Vollidioten (auf Englisch: ass-hats) gegenüber Entwicklern verhalten haben und das war ziemlich klasse. Ich habe aus dieser Zeit einige langjährige Beziehungen. Es wäre toll, dorthin zurückzukehren, sich nicht mehr mit toxischen Leuten beschäftigen zu müssen oder zu fragen: „Wie hoch?“, wenn der Mob brüllt: „Spring!“, ist hoffentlich ein guter Anfang.“ 

 

Die Community stand natürlich mit geladener Zunge bereit und hatte Bezeichnungen mit den Wörtern „gierig“ und „geldgeil“ in all ihren metaphorischen und vulgären Varianten dabei. Für McCoy waren das genau die „Vollidioten“, die er meinte. Dann machte er sich noch über die Spieler lustig und sagte, die meisten Spieler seien eh Schmarotzer und eine Preisänderung würde nichts bewirken.

Beide Seiten haben sich also was die Kommunikation betrifft, nicht gerade mit Ruhm bekleckert und es ist fast überflüssig zu sagen, dass es keinen Schritt in Richtung einer Lösung gegeben hat, mit der Spieler und Entwickler zufrieden sein können. Das leidige Thema der Lootboxen und Mikrotransaktionen, vor allem im Zusammenhang mit EA, wird uns wohl noch lange beschäftigen.

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Die eigenen Kunden so zu beleidigen, war sicherlich nicht die beste Idee und Kritik an Spielen und Entwicklern ist nun mal notwendig und richtig. Doch auch hier bringen die Beleidigungen selten etwas Positives hervor. Mal abgesehen davon, dass 170 Dollar für kosmetische Gegenstände absurd sind. Was ist deine Meinung zu dem Thema?