Apple gilt als sauteuer, ist halt ein Premiumhersteller. Kurzum: Apple muss man sich leisten können und auch wollen. Doch ist dem wirklich so? GIGA rechnet mal kurz nach und stellt fest: So preisintensiv ist der Apfel gar nicht, wie man immer glaubt.

 
iPhone SE 2
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iPhone SE 2

Ich selbst gehöre mittlerweile zu den Sparfüchsen unter den Apple-Nutzern. Mein iPhone 5 verrichtete bei mir beispielsweise ganze 5 Jahre treue Dienste, danach nutzte ich das iPhone 7 (damals günstig im Abverkauf erstanden) bis kürzlich. Erst im November griff ich dann zu und leistete mir das neue iPhone 13. Hingegen mein MacBook erblickte bereits im Jahr 2015 das Licht der Welt und beim iPad tut es auch ein altes Air 2, welches ich auch erst kurz vor Produktionsende vergünstigt kaufte. Unterm Strich: Der „neueste Scheiß“ muss es gar nicht sein.

Apple-Paket kostet unter 1.000 Euro: iPhone, Apple Watch und AirPods sind mit drin

Und selbst wenn man aktuelle Hardware bei Apple ersteht, muss man heutzutage auch kein Krösus mehr sein. Eine erhellende Beispielrechnung gefällig? Schon für weit unter 1.000 Euro gibt's ein mobiles Komplettpaket mit angebissenem Apfel. Rechnen wir nach:

  • Das noch immer aktuelle iPhone SE gibt's schon für circa 430 Euro im Handel (bei Idealo im Preisvergleich ansehen). Dafür erhält man bewährte Technik (4,7-Zoll-Display, Touch ID) mit der Kraft eines iPhone 11, gedankt sei es dem verbauten Apple A13. Mehr iPhone braucht es eigentlich nicht und selbst mit dem kleinen Bildschirm lässt sich noch gut arbeiten. Positiv: Für viele Jahre wird's noch Updates geben.
  • Für eine Apple Watch SE zahlt man keine 300 Euro (bei Idealo im Preisvergleich ansehen). Dafür gibt's dann eine wirklich ausgereifte Smartwatch am Markt mit aktueller Technik. Den Aufpreis zum LTE-Modell sparen wir uns, haben wir doch das verbundene iPhone eigentlich immer mit dabei.
  • Und für den Ohrenschmaus greifen wir zu den neuesten AirPods der dritten Generation. Die kaufen wir aber nicht direkt bei Apple direkt, sondern lieber günstiger im Handel schon für knapp über 170 Euro (bei Idealo im Preisvergleich ansehen). Das kabellose MagSafe-Ladecase ist da schon mit dabei.

Summa summarum legen wir für das komplette Paket knapp 900 Euro hin, nicht mal einen Tausender. Dafür gibt's beim selben Hersteller ja noch nicht mal das iPhone 13 Pro, aber immerhin schon die grandiosen „Räder“ für den Mac Pro.

So günstig und doch schon ein echtes iPhone – alles, was man zum neuen iPhone SE wissen muss im Test-Video von GIGA:

iPhone SE (2020) im Test: Ein kleines Energiebündel Abonniere uns
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Wer jetzt lieber noch ein iPad im Paket haben möchte und dafür beispielsweise auf die AirPods verzichten kann, der zahlt am Ende auch nicht so viel mehr. Das günstigste iPad (iPad 10.2, Jahrgang 2021 mit 32 GB) kostet knapp 380 Euro (bei Amazon ansehen – ist aber generell schlecht lieferbar). Macht am Ende zusammen mit iPhone SE und Apple Watch SE circa 1.110 Euro – immer noch ein Schnäppchen, wenn man mich fragt.

Systemvorteil nicht mit Geld aufzuwiegen

Was man nicht vergessen sollte: Für diesen günstigen Kurs gibt's ohne Abstriche Zugriff auf das gesamte und geschätzte Apple-Ökosystem. iOS, iPadOS und watchOS greifen perfekt ineinander – das gibt's bei der Konkurrenz ja nicht mal gegen Aufpreis. Dieser Systemvorteil lässt sich am Ende nicht wirklich in Geld ausdrücken.

Zugegeben, der noch immer aktuelle Mac Pro würde meine aktuelle Schnäppchen-Rechnung dann doch „etwas“ sprengen:

Ich muss zugeben, es ist wahr: Apple hat mittlerweile für nahezu jeden Geldbeutel ein Angebot parat, teuer ist relativ und für den Premiumhersteller aus Cupertino nicht mehr gänzlich zutreffend – im Mainstream endgültig angekommen, so lässt es sich am besten umschreiben. Chapeau!