Der Konflikt zwischen China und Taiwan macht auch vor Apple nicht halt: Berichten nach soll Apple seine taiwanischen Zulieferer jetzt dazu aufgefordert haben, auf die Kennzeichnung „Made in Taiwan“ zu verzichten. Einen Grund nennt Apple auch.

 
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Die chinesische Regierung folgt dem „Ein-China-Prinzip“, nach dem es sich bei der taiwanischen Insel um einen Teil der Volksrepublik China handelt. Das hat gerade in letzter Zeit für neue Spannungen und Drohungen gesorgt, die auch Apple zu spüren bekommt. China gilt für den Konzern mittlerweile als einer der wichtigsten Absatzmärkte. Zudem werden Apple-Produkte entweder vollständig oder zum Teil in China hergestellt. Probleme mit China möchte man in jedem Fall vermeiden.

Apple: Zulieferer sollen auf „Made in Taiwan“ verzichten

Berichten aus Japan zufolge haben taiwanische Zulieferer von Apple neue Anweisungen erhalten. Sie sollen bei Bauteilen künftig auf die Angabe „Made in Taiwan“ verzichten. Stattdessen sollen nur noch Beschriftungen wie „Taiwan, China“ oder „Chinese Taipei“ erlaubt sein (Quelle: Nikkei Asia).

Einen Grund für die Änderung hat Apple seinen Zulieferern anscheinend auch genannt. Es sollen mögliche Probleme bei der Zollabfertigung in China vermieden werden, heißt es. Bauteile werden oft von Taiwan nach China gebracht, um sie dort zum Beispiel bei Foxconn bei der Zusammenstellung von iPhones verwenden zu können.

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iPhone 14: Apple braucht eine stabile Lieferkette

Die weiterhin gestörten Lieferketten sollen Apples Geschäft mit dem iPhone 14 möglichst nicht beeinflussen. Mögliche Probleme am chinesischen Zoll könnten im schlimmsten Fall dazu führen, dass der Marktstart der iPhone-14-Modelle erst später als geplant erfolgt. Auch könnten zu Beginn weniger Einheiten als gewünscht zur Verfügung stehen. Beim iPhone 14 rechnet Apple mit einem größeren Erfolg als beim iPhone 13.