Apple muss noch mal ran: iOS 13.3 hilft wohl nicht

Holger Eilhard

Erst vor einigen Tagen präsentierte Apple die jüngste Version von iOS und iPadOS, welche insbesondere in einem Bereich Fehler beseitigen sollte. Nachdem viele Nutzer nun Zeit zum Update auf iOS 13.3 hatten, zeigt sich nun jedoch, dass die Probleme weiterhin bestehen.

iOS 13.3: Apples Mail-App sorgt weiterhin für Kopfzerbrechen

In gleich mehreren Punkten erwähnte Apple in seinen Release Notes zu iOS 13.3 und iPadOS 13.3 diverse Verbesserungen im Umgang mit der Mail-App. So sollen laut Apple beispielsweise Probleme in Mail behoben worden sein, „die das Laden neuer E-Mails verhindern können“. Die Reaktionen auf das Update sind jedoch gemischt. So meldet etwa iphone-ticker.de, dass genau dieser Fehler auch nach der Installation von iOS 13.3 weiterhin auftritt. In den Kommentaren zu dem Artikel finden sich ebenfalls entsprechende Beschwerden.

Konkret sollen sich die Fehler so äußern, dass das System dem Anwender eine Benachrichtigung über neue E-Mails anzeigt. Beim Blick in Apples Mail-App ist diese angeblich neue Nachricht jedoch nicht zu finden oder taucht erst mit Verspätung auf.

Die Seite vermutet, dass der Fehler möglicherweise durch Kommunikations­probleme mit Apples Mail-Servern entsteht, da Apple nicht nur iPhone- und iPad-Nutzern eine Lösung versprochen hat, sondern auch Mac-Anwendern mit macOS Catalina 10.15.2. Dies erklärt jedoch nicht, warum die Fehler auch bei der Nutzung von anderen E-Mail-Anbietern existieren.

Hier sind die weiteren Neuheiten in iOS 13.3:

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iOS 13.3 von Apple veröffentlicht: Update für iPhone und iPad jetzt verfügbar

iOS und iPadOS 13.3: Abhilfe durch alternative E-Mail-Apps

Auch ein Blick in die einschlägigen Reddit-Foren zeigt, dass diverse Anwender weiterhin Probleme mit Apples Mail-App haben. Dort wird die App beispielsweise schlichtweg als „langsam“ bezeichnet. In anderen Fällen verschwinden ausgehende E-Mails mit Anhängen ohne jede Spur. Da diese Fehler bereits seit einigen iOS-Versionen bestehen, haben sich Nutzer nach alternativen Lösungen umgesehen.

Die offensichtlichste Alternative ist die Nutzung einer anderen E-Mail-App. Nutzer von Gmail können etwa direkt zur offiziellen App von Google greifen. Die Gmail-App versteht sich aber auch mit anderen Anbietern, die den IMAP-Standard unterstützen. Weitere beliebte und immer wieder in den Kommentaren genannte Mail-Lösungen sind Microsoft Outlook oder auch Spark, das für macOS und iOS angeboten wird.

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