Apple langt beim Preis gerne hin, besonders deutlich wird dies bei einem „einfachen“ Peripherieprodukt aus dem aktuellen Portfolio. Nun plant Apple doch tatsächlich eine weitere, viel preiswertere Version. Darauf haben wir alle lange gewartet, doch noch ist Geduld gefragt.

 

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Mindestens 5.499 Euro (aktuell bei Cyberport schon für 4.999 Euro zu haben) muss man für ein Apple Pro Display XDR berappen. Dazu kommen dann noch mal 1.099 Euro für den Standfuß – der iPhone-Hersteller durfte sich viel Spott und Häme bezüglich der absonderlichen Preisgestaltung gefallen lassen. Für „Normalsterbliche“ hat Apple dagegen keinen Monitor mehr im Angebot, stattdessen verweist man auf andere Hersteller wie LG, die es mit ihren Thunderbolt-Displays richten müssen.

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Neues Apple-Display wird viel billiger

Doch dies soll sich in Zukunft ändern, denn wie Apple-Insider und Bloomberg-Reporter Mark Gurman erfahren haben will, startet Apple dieser Tage mit der Entwicklung eines preiswerteren Displays. Es wäre der obligatorische Nachfolger des 2016 eingestellten Thunderbolt Displays. Zur Erinnerung: 999 Euro kostete der Monitor. In ähnliche Preisregionen könnte sich also auch das neue Apple-Display aufmachen, noch immer nicht billig, aber kein Vergleich zum Pro Display XDR. Für Apple allemal ein wahre Preisbombe.

Entworfen wurde das Pro Display XDR in erster Linie für den aktuellen Mac Pro:

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Spekulation über Größe und Auflösung

Natürlich heißt es dann auch sich in Verzicht zu üben, so verweist Gurman auf niedrigere Helligkeit- und Kontrastwerte im Vergleich zum 6.000-Euro-Display. Weitere Daten wie Bildschirmgröße und Auflösung bleibt uns der Apple-Experte noch schuldig. Zum Vergleich kurz die Daten aktueller und älterer Apple-Produkte:

  • Pro Display XDR: 32 Zoll mit 6.016 x 3.384 Pixel (6K)
  • iMac 5K: 27 Zoll mit 5.120 x 2.880 Pixel (5K)
  • iMac 4K: 21,5 Zoll mit 4.096 x 2.304 Pixel (4K)
  • Thunderbolt Display: 27 Zoll mit 2.560 x 1.440 Pixel

GIGA vermutet: Apple dürfte sich wohl mindestens für eine 4K-Auflösung entscheiden. Eventuell kommt dann das Panel des kommenden iMacs zum Einsatz. Dessen Einstiegsmodell soll wohl ein Display mit einer Größe von 23 bis 24 Zoll erhalten. Auf eine baldige Verfügbarkeit sollte man jedoch lieber nicht hoffen, denn aktuell ist die Rede von frühen Entwicklungsarbeiten. Ergo: Vor 2022 wird's wohl nichts werden mit Apples neuer Preisbombe unter den eigenen Displays.