Apple schießt iPhone-Update nach: Warum man sich iOS 13.1.1 installieren sollte

Holger Eilhard

Nur wenige Tage nach der Vorstellung von iOS 13.1 und iPadOS 13.1 machte der iPhone-Hersteller die betroffenen Nutzer auf eine mögliche Sicherheitslücke aufmerksam. Diese wurde nun mit iOS und iPadOS 13.1.1 geschlossen.

Update 30. September 2019, 16:19 Uhr: Apple hat mittlerweile iOS 13.1.1 und iPadOS 13.1.1 veröffentlicht, welches die unten beschriebene Sicherheitslücke schließen soll. Des Weiteren spricht der iPhone-Hersteller in den Release Notes von Verbesserungen der Akkulaufzeit. Apples Sprachassistent Siri soll Besitzern eines neuen iPhone 11 oder iPhone 11 Pro außerdem nun besser zuhören können.Wer bei der Wiederherstellung eines Backups unter iOS 13.1 Probleme hatte, sollte dies nun erneut versuchen, da Apple auch hier von einem Fix spricht. Apple hat aber auch am hauseigenen Browser geschraubt. Deaktivierte man zuvor die Safari-Vorschläge in den Einstellungen, konnte es vorkommen, dass sich diese Option automatisch wieder aktivierte. Dies soll nun nicht länger der Fall sein. Zu guter Letzt hat das Unternehmen aus Cupertino auch eine in manchen Fällen langsame Synchronisation der Erinnerungen behoben.

Das Update auf iOS 13.1.1 und iPadOS 13.1.1 kann wie üblich in den Einstellungen von iPhone oder iPad gefunden werden.

Artikel vom 25. September 2019:

iOS 13 und iPadOS: Tastaturen von Dritt-Herstellern können unerwünscht „vollen Zugriff“ haben

Seit vielen Jahren erlaubt Apple iPhone- und iPad-Nutzern die Installation von alternativen Tastaturen, die von Dritt-Anbietern im App Store angeboten werden. So bietet etwa Google mit seinem Gboard eine beliebte Alternative zu Apples virtueller Standardtastatur an.

Genau derartige Tastaturen können nun in iOS 13 und iPadOS zu einer möglichen Sicherheitslücke werden. Hintergrund ist eine Funktion, die es erlaubt, diesen Keyboards „Vollen Zugriff“ zu geben, wenn die Entwickler diese Möglichkeit wünschen. Während in der Standardeinstellung eine Tastatur keinen Zugriff aufs Internet hat, kann das Keyboard – nach Aktivierung des vollen Zugriffs in den Einstellungen des jeweiligen Keyboards – mit dem Internet und externen Diensten kommunizieren. Dies könnte beispielsweise bei einer schadhaften Tastatur dazu führen, dass alle Tastatureingaben an den Anbieter übertragen werden. Man sollte also äußerst vorsichtig dabei sein, welcher Tastatur-App man vertraut.

Diese Neuigkeiten in iPadOS 13 solltet ihr kennen:

iPadOS 13: Das sollte man wissen.

iOS 13: Kommendes Update soll Fehler beheben

Das nun von Apple beschriebene Problem (via TechCrunch) in iOS 13 und iPadOS sorgt jedoch dafür, dass die Steuerung für diesen „Vollen Zugriff“ nicht korrekt funktioniert. Dies kann darin resultieren, dass auch Keyboards, denen man diese Berechtigung nicht gegeben hat, dennoch über einen vollen Zugriff verfügen. Es betrifft laut Apple jedoch nur Tastaturen, dessen Entwickler diese optionale Möglichkeit überhaupt anbieten. Zu finden ist die Steuerung in Einstellungen > Allgemein > Tastatur > Tastaturen > Name der Tastatur des Dritt-Anbieters > Vollen Zugriff erlauben.

Laut Apple soll dieser Fehler in einer kommenden Version von iOS und iPadOS behoben werden. Wann dieses Update erscheinen soll, ist derzeit nicht bekannt. Betroffen sind nicht nur iOS 13, sondern auch die jüngst zum Download angebotenen Updates auf iOS 13.1 und iPadOS 13.1.

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