Apples Smartwatch ist nicht nur bekannt dafür als alltäglicher Fitness-Tracker äußerst hilfreich zu sein, sondern gleichzeitig auch die Gesundheit der Besitzer im Auge zu behalten. Nun gibt es neue Informationen dazu, welche weiteren Features die Apple Watch diesbezüglich in Zukunft erhalten soll.

 

Apple Watch 6

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watchOS 7 und Apple Watch Series 6: Fokus auf mentale Gesundheit

Bereits seit einiger Zeit gibt es Gerüchte, dass die nächste Generation von Apples Smartwatch, die Apple Watch Series 6, die Möglichkeit haben soll, den Sauerstoff­gehalt im Blut zu messen. In einer aktuellen Episode des Podcasts „Geared Up“ war nun Apple-Leaker Jon Prosser zu Gast, der – wie MacRumors berichtet – wieder einmal einige exklusive Neuigkeiten zu den zukünftigen Fähigkeiten der Apple Watch und watchOS verrät. So soll durch die Kombination von neuer Hard- und Software eine frühzeitige Erkennung von Panikattacken möglich sein.

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Prosser sagt in dem Podcast, dass Apple dank der Messung des Sauerstoffgehalts und des Herzschlags in der Lage sein wird festzustellen, ob der Träger der Smartwatch aktuell hyperventiliert. Damit sollen Vorboten einer Panikattacke vorzeitig erkannt werden können, um den Träger vorab zu warnen. Dies kann laut Prosser insbesondere dann hilfreich sein, wenn die Erkennung beispielsweise beim Autofahren den Nutzer warnt. Die Watch soll den Fahrer dann darum bitten anzuhalten, um danach mit Atemübungen weiterhelfen zu können.

Prosser hofft, dass Apple dieses Feature in diesem Jahr vorstellen wird, es könne aber auch erst im nächsten Jahr so weit sein. Des Weiteren hofft er, dass Apple die neuen Fähigkeiten bereits im Rahmen der virtuellen WWDC im Juni 2020 erstmals demonstriert. Falls das Feature jedoch neue Hardware voraussetzt, wird es wohl bis zur Vorstellung der entsprechenden Apple Watch dauern. Frühere Berichte besagten, dass auch aktuelle Modelle von Apples Smartwatch in der Lage sein sollen, den Sauerstoffgehalt im Blut messen zu können. Das Feature könnte also auch mit älteren Modelle kompatibel sein.

Erste Berichte zum Fokus auf die psychische Gesundheit gab es bereits im April. Damals hatten der Leaker Max Weinbach und YouTuber EverythingApplePro vorhergesagt, dass die Smartwatch in Zukunft in der Lage sein wird, den Stresslevel des Trägers erkennen zu können. Dies soll auch von Apple Watch Series 4 und neuer unterstützt werden und damit keine neuen Sensoren voraussetzen.

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Tipps für die Apple Watch

Pro-Apps auf dem iPad: Jon Prosser nennt weitere Details

Bereits vor einigen Wochen sprach Jon Prosser davon, dass Apple unter anderem weitere eigene Apps für das iPad vorstellen wird, die Mac-Nutzer schon seit vielen Jahren benutzen. Im oben erwähnten Podcast hat er diesbezüglich weitere gute Nachrichten für iPad-Fans, die beispielsweise Final Cut Pro auf ihren Tablets benutzen wollen. Prosser hat demzufolge mit eigenen Augen die beliebte Video-Software auf einem iPad Pro gesehen. Es handele sich im aktuellen Zustand aber nicht um eine Version, die alle Funktionen des bekannten Final Cut Pro für macOS bietet. Wer die App bereits für den Mac besitzt, soll die iPad-Version kostenlos laden können. Auch Logic Pro und Xcode sollen geplant sein.

Zu einem Zeitplan konnte er jedoch noch nichts Konkretes sagen. Es ist also unklar, ob Apple die Apps fürs iPad Pro beispielsweise bereits im Rahmen der WWDC vorstellen wird. Besitzer von regulären iPads müssen laut dem Bericht auf die Pro-Apps verzichten, da nur das iPad Pro die notwendige Hardware – Prosser erwähnt explizit den Arbeitsspeicher – besitzt.

Holger Eilhard
Holger Eilhard, GIGA-Experte für iPhone, iPad, Mac und alles andere zum Thema Apple.

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