Wer heute die Apple Watch Series 5 mit der ersten Apple Watch aus dem Jahr 2015 vergleicht, wird nur wenige äußerliche Detailänderungen feststellen können. Einer zukünftigen Smartwatch von Apple könnte jedoch ein deutlich sichtbares Feature fehlen.

Apple Watch: Optischer Sensor statt digitaler Krone

Seit der ersten Apple Watch besitzt die kleine Smartwatch aus Cupertino neben der Seitentaste eine digitale Krone. Diese kann, in Anlehnung an eine traditionelle Armbanduhr, gedreht und auch eingedrückt werden. Dieses mechanische Bauteil könnte Apple in Zukunft jedoch durch einen optischen Sensor ersetzen.

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Entsprechende Hinweise auf derartige Ideen dokumentieren Apples Erfinder in einem aktuellen Patent (via AppleInsider). Einer der Gründe für eine derartige Entwicklung und den Willen, sich von dieser klassischen Eingabemethode zu distanzieren, ist der in Anspruch genommene Platz im Inneren der Smartwatch. Dieser könnte etwa für einen größeren Akku oder andere Komponenten genutzt werden, um dem Nutzer eine insgesamt bessere Watch liefern zu können.

Die neuartige „Krone“ mit einem integrierten optischen Sensor schneidet bündig mit dem Gehäuse ab. Sie soll aber weiterhin in der Lage sein, beispielsweise Fingergesten erkennen zu können. Dazu gehört auch das altbekannte Hoch- und Runterscrollen. Die Ingenieure sehen aber auch vor, dass nicht nur ein, sondern viele unterschiedliche Sensoren in der neuen Krone Platz finden könnten. Als Beispiele nennen sie unter anderem Sensoren für Temperatur, Licht, Druck, Luftfeuchtigkeit oder Beschleunigung. Wäre der Wegfall der rotierenden Krone für Fans traditioneller Uhrentechnik möglicherweise eine Enttäuschung, könnte eine zukünftige Watch dadurch aber gleichzeitig viele neue Möglichkeiten bieten, die heute noch nicht möglich sind.

Ein paar Tipps zum Umgang mit der Apple Watch und watchOS:

Tipps für die Apple Watch.

Apple Watch: Patent zeigt sich automatisch anpassende Armbänder

Abseits einer überarbeiteten „Krone“ zeigt ein weiteres Patent aber auch mögliche Änderungen an den Armbändern. Insbesondere für diejenigen, denen die aktuellen Angebote nicht passen oder die Watch nach einiger Zeit am Handgelenk un­kom­for­ta­bel wird, könnten die sich automatisch anpassenden Armbänder interessant sein. Das Patent beschreibt, dass sich die neuartigen Bänder je nach Situation automatisch an den Umfang am Armgelenk anpassen sollen. Dazu soll die Kraft, die auf das Gelenk ausgeübt wird, konstant gehalten werden. Das Resultat wäre, dass die Uhr bei Bewegungen des Handgelenks nicht straffer oder loser am Arm sitzt. Ein konstanter Druck könnte auch beim Messen von Gesundheitsdaten von Vorteil sein.