Große Unternehmen, besonders die im digitalen Bereich, sind die Gewinner in der Coronapandemie. Auch Apple spürte im vergangenen Jahr einen Aufwind – besonders bei einem Produkt, zu dem Marktforscher jetzt erstaunliche Zahlen liefern.

 

Apple Watch 6

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Apple Watch und AirPods auf dem Vormarsch – dank Corona

Marktforscher von Gartner haben neue Zahlen zum Wearable-Markt vorgelegt. Die zeigen deutlich: Im Coronajahr 2020 haben Produkte wie Smartwatches, Fitnesstracker und Kopfhörer mitunter massiv zugelegt. Über die Zahlen berichtet unter anderem Appleinsider.

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Total verrückte Smartwatch: Eine Inspiration für die Apple Watch?

Insgesamt haben Kunden laut Gartner weltweit rund 69 Milliarden US-Dollar für Wearables ausgegeben – 49 Prozent mehr als im Jahr 2019. Dafür sei nicht zuletzt Corona verantwortlich, meinen die Marktforscher: Das Interesse an Gesundheitsthemen, Fitness und Wellness sei bei vielen Nutzern während der Lockdowns gestiegen. Dazu liefern Wearable-Geräte wie die Apple Watch das passende Versprechen: Sie wollen den Träger zum Sport motivieren, können Trainingssession und eine Reihe von Körperwerten aufzeichnen.

Der Markt für Smartwatches wuchs laut Gartner im vergangenen Jahr auf knapp 22 Milliarden Dollar – im Vorjahr waren es etwa 17,5. Er könnte in diesem Jahr auf rund 26 Milliarden ansteigen.

Kopfhörer gewannen deutlich hinzu – auch aufgrund der enorm gestiegenen Zahl von Videokonferenzen im vergangenen Jahr, vermutet Gartner. Knapp 33 Milliarden US-Dollar setzten Hersteller mit AirPods und Co. um. Es könnten in diesem Jahr 40 werden.

Apples günstige Smartwatch im Herstellerportrait – die Apple Watch SE:

Apple Watch SE erklärt (Herstellervideo)

Trend soll sich fortsetzen

Gartner sieht im Markt für Kopfhörer und Smartwatches weiter Wachstumspotenzial: In diesem Jahr könnte sich der weltweite Umsatz um rund 18 Prozent auf über 81 Milliarden Dollar erhöhen. Im Jahr 2022 könnte der Markt auf über 93 Milliarden anwachsen, prognostizieren die Marktforscher.

Bei reinen Fitnesstrackern fürs Handgelenk stagnierte der Umsatz im vergangenen Jahr. Er lag bei rund 5 Milliarden und dürfte laut Gartner auch in diesem Jahr in einem ähnlichen Bereich liegen.