Auf den ersten Blick scheinen die Features der aktuellen Apple-Watch-Modelle immer ausgereizter. Doch Apples Ingenieure sind bei Weitem noch nicht „fertig“ mit den Neuerungen für den Begleiter am Armgelenk. Neue Dokumente zeigen, was in Zukunft sonst noch mit der Smartwatch möglich sein könnte.

 

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Zukunft der Apple Watch: Smartwatch mit Face ID und intelligenten Armbändern

Wie so oft erreichen uns die neuen Details über Apples interne Entwicklungen in Form eines nun veröffentlichten Patents (via 9to5Mac). Im aktuellen Fall hatte Apple die Anmeldung der beschriebenen Techniken bereits im September 2017 eingereicht.

Apples Ingenieure beschreiben in dem neuen Dokument unter anderem wie Armbänder, die mit diversen Sensoren ausgestattet sind, für sportliche Aktivitäten genutzt werden können. Diese Sensoren könnten etwa erkennen, wie fest der Griff des Nutzers ist. Als konkrete Beispiele nennen die Techniker einen Golf- oder Baseball-Schläger. Diese Daten könnten dann zum Beispiel in Kombination mit den Bewegungs- und Beschleunigungsdaten der Apple Watch für Trainingszwecke genutzt werden. Des Weiteren soll die Smartwatch dank der Sensoren auch in der Lage sein, den Träger identifizieren zu können.

In der Vergangenheit gab es immer wieder Berichte, dass Apple an neuartigen Armbändern arbeitet, die mehr können als nur die Smartwatch am Handgelenk zu befestigen. Eines der Beispiele waren Bänder mit integrierten Displays, die Details zur alltäglichen Aktivität anzeigen können.

Hier sind einige Tipps für den Umgang mit der Apple Watch:

Tipps für die Apple Watch

Apple Watch mit Kamera: Face ID auch in der Smartwatch?

Das Patent geht aber noch einen Schritt weiter und beschreibt auch das mögliche Vorhandensein einer Kamera in der Apple Watch. Da das Patent noch vor der Vorstellung des iPhone X – dem ersten iPhone mit Face ID – eingereicht wurde, waren Apples Ingenieure vorsichtig bei der Beschreibung der Technik. So schreibt man lediglich, dass die Kamera Bilder des Nutzers aufnehmen könnte.

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Neben Face ID, welches nicht nur eine einfache Kamera, sondern diverse weitere Sensoren voraussetzt, soll die Smartwatch auch in der Lage sein, Bar- oder QR-Codes lesen können. Die aktuellen Dimensionen des sogenannten TrueDepth-Systems, welches die notwendigen Sensoren für Face ID beinhaltet und beispielsweise im iPhone im Notch Platz findet, müsste Apple vor einem Einsatz in der Apple Watch noch deutlich reduzieren.

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Holger Eilhard
Holger Eilhard, GIGA-Experte für iPhone, iPad, Mac und alles andere zum Thema Apple.

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