Apples teuerstes Produkt soll weiterhin aus den USA kommen

Holger Eilhard

Die Ankündigung der Quartalszahlen durch Apples Management-Team am Ende des vergangenen Monats brachte nicht nur Details zur kommenden Kreditkarte. Sondern auch zur kommenden Apple-Hardware schaffte Apple-Chef Tim Cook etwas mehr Klarheit.

Mac Pro: „Made in the USA“ weiterhin als Ziel

In der Vergangenheit kam es immer wieder mal vor, dass die Vorstellung der Quartalsergebnisse auch von Apple dazu genutzt wurde, um kleinere Neuigkeiten zu kommenden Produkten zu verraten. Ende Juli blieb es aber nicht nur bei den Details zum Startschuss der Apple Card.

So nutzte Tim Cook die Gelegenheit auch, um den kommenden Mac Pro als Thema aufzugreifen. Der im Rahmen der WWDC vorgestellte High-End-Mac soll noch im Herbst erscheinen. Wurde das derzeit noch verfügbare Modell in Zylinderform seit der Vorstellung im Jahr 2013 noch in Texas zusammengebaut, gab es Gerüchte, dass Apple die Produktion nach China verlegen würde. Laut dem Wall Street Journal sollte Quanta Computer dort die Endfertigung übernehmen.

Tim Cook sagte diesbezüglich nun aber, dass man auch in Zukunft den Mac Pro in den USA produzieren will und man derzeit daran arbeitet, die notwendigen Kapazitäten hierfür zu schaffen. Der jüngste Grund zur Diskussion rund um die Produktion des Mac Pro war Apples Wunsch, die Strafzölle in Höhe von 25 Prozent für den Import der notwendigen Komponenten aus China auszusetzen. US-Präsident Trump gab diesem Wunsch jedoch bereits eine klare Absage:

Cook sagte weiter, dass die „Produkte und Bauteile aus den USA, Japan, Korea, China, Europa und anderen Orten“ kommen. „So sieht heutzutage eine globale Lieferkette aus“ und dies werde sich wohl auch in der Zukunft nicht ändern, so Cook.

Hier sind die Apples Details zum dritten Geschäftsquartal:

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Mac Pro: Produktion in den USA mit Hindernissen

Die US-Produktion des Mac Pro aus dem Jahr 2013 war in der Vergangenheit eine Herausforderung für Apple und seine Lieferanten. So beschrieb ein Bericht der New York Times Ende Januar, mit welchen Hürden der iPhone-Hersteller konfrontiert wurde, um diese Produktion zu ermöglichen.

Neben der Produktion und Beschaffung der eigentlichen Bauteile – im konkreten Beispiel nannte der New-York-Times-Berichts kleinste Komponenten wie zum Beispiel Schrauben – gab es aber auch Probleme rund ums Personal. So sollen Mitarbeitermangel und die hohen Personalkosten in den USA für Schwierigkeiten gesorgt haben.

Apple will sich diesen Problemen nun aber offenbar erneut annehmen, sodass auch die Endfertigung des neuen Mac Pro in Zukunft in den Vereinigten Staaten stattfinden kann.

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