Mit ArcheAge: Unchained geht Publisher Gamigo weg vom klassischen Pay2Win und bietet eine kaufpflichtige Variante ihres MMORPGs an. Ist das jetzt tatsächlich ein faires Modell?

 

ArcheAge

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ArcheAge ist ein 2013 veröffentlichtes Sandbox-MMORPG in einer Fantasy-Welt. Es ist für jeden Free2Play spielbar, stand aufgrund seines Business-Modells jedoch bereits häufiger in der Kritik. Als Hauptargument gegen Grundspiel wurde vor allem das Pay2Win-Element genannt, welches dir ermöglicht Ausrüstungsgegenstände zu kaufen. Weiterhin gibt es monatliche Kosten, wenn du ein Haus und ein Grundstück besitzen möchtest. Diese Funktion sind ausschließlich Spielern vorbehalten, die ein Stammspieler-Abonnement abgeschlossen haben. Dies kostet ebenfalls Geld und gewährt seinen Käufern Vorteile gegenüber den Free2Play-Spielern.

Mit ArcheAge: Unchained reagiert Entwickler XLGames auf die Kritik vieler Spieler und bringt eine alternative Version des Grundspiels heraus, das lediglich einmalig gekauft werden muss. Die Spielwelt selber soll in beiden Teilen identisch sein, allerdings gibt es auch in Unchained genug Möglichkeiten auch nach dem Kauf weiteres Geld auszugeben. ArcheAge: Unchained soll jetzt einmal als kostenpflichtiges Spiel gekauft werden und danach keine weiteren Abo-Modelle unterstützen. Jedoch gibt es hier stattdessen Season-Passes. Dieser soll besondere Belohnungen bieten, die jedoch keine spielerische Vorteile bringen und rein kosmetisch sein sollen. Jeder Season-Pass soll um die 10 Euro kosten.

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Ob das eine Verbesserung zum Free2Play darstellt muss vermutlich jeder für sich selber herausfinden. Das Modell, dass die Spieler dazu angeregt werden, auch nach einem Kauf des Spiels Geld auszugeben, wird aber auch bei ArcheAge: Unchained erhalten bleiben.

GIGA-Redaktion
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