Samsung hat mit dem Galaxy S22 Ultra eine komplett neue Richtung eingeschlagen und aus dem Smartphone durch den einschiebbaren Stift ein Note-Modell gemacht. Im nächsten Schritt könnte das Handys optisch sogar noch radikaler verändert werden – zumindest wenn man einem jetzt aufgetauchten Patent glauben möchte.

 
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Samsung arbeitet an komplett neuem Smartphone-Design

Samsung hat mit dem Galaxy S22 Ultra (zum Test) bewiesen, dass nichts in Stein gemeißelt ist. Wenn sich der Markt und die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzern verändern, passt sich der Konzern einfach an. Zukünftig könnte der Unterschied zu den normalen S-Modellen beim Ultra-Smartphone noch drastischer ausfallen. Samsung entwickelt nämlich ein Handy mit Wrap-Around-Display. Der Bildschirm des Smartphones hört also nicht an den Seiten auf, sondern zieht sich bis über die Rückseite einmal komplett um das Gerät:

Das Besondere an dem Patent ist zudem, dass hier der S Pen ins Gehäuse eingeschoben werden kann. Es würde sich also um ein zukünftiges Ultra-Smartphone handeln. Wobei wir natürlich nicht genau wissen, ob das schon beim Galaxy S23 Ultra der Fall sein könnte.

Neu ist die Idee eines Wrap-Around-Displays im Smartphone nicht. Xiaomi hat mit dem Mi Mix Alpha sogar mal eins gebaut, wobei sich der Bildschirm beim chinesischen Hersteller nicht komplett um das Gehäuse gezogen hat, sondern eine Leiste für die Kamera offen lies. Das ist bei Samsung nicht der Fall. Die Kameras sitzen über dem Display. Zukünftig könnte man natürlich auch auf Unter-Display-Kameras setzen, wenn die Bildqualität besser wird.

Xiaomi hat ein ähnliches Smartphone bereits entwickelt:

Xiaomi Mi Mix Alpha: Handy mit Doppel-Display

Wird dieses Samsung-Smartphone wirklich gebaut?

Das ist bei Patentanmeldungen der Hersteller nie wirklich sicher. Einige Ideen werden umgesetzt, andere hingegen nicht. Hier sehen wir ein wirklich radikales Smartphone-Design, das zumindest in ähnlicher Form aber schon einmal von Xiaomi gebaut wurde. Komplett ausschließen kann man die Idee also nicht. Wie praktikabel das dann wäre, ist natürlich eine andere Sache.