Osram erhält für ein neues Zubehörteil fürs Auto eine Straßenzulassung. Für Besitzer älterer Fahrzeuge bedeutet das: Jedenfalls in einem Punkt können sie ihr Kfz jetzt auf den neuesten Stand bringen.

Osram stellt LED-Licht zum Nachrüsten vor

„Die Straßenzulassung ist ein wichtiger Schritt, auf den wir über Jahre hingearbeitet haben“, zitiert das Handelsblatt den Osram-Automotive-Chef Hans-Joachim Schwabe. Schwabe spricht über ein LED-Nachrüstlicht für alte Fahrzeuge. Autobesitzer können damit Gebrauchtfahrzeuge technisch aufrüsten – bei Neuwagen sind LED-Lichter in Scheinwerfern inzwischen weit verbreitet. Laut Hersteller ist es das erste zugelassene H7-LED-Licht zum Nachrüsten auf dem Markt.

Bild: Osram

„Legal, einfach und kostengünstig“ sei die Nachrüstung mit den neuen LED-Lichtern, zitiert das Handelsblatt den Osram-Automotive-Chef. Gegenüber klassischen Halogenlampen haben die H7-LED-Lichter, die rund 130 Euro kosten, Vorteile: Osram verspricht die doppelte Leuchtkraft im Vergleich zur Mindestanforderung und – vergleichen mit herkömmlichen Halogenlampen – eine fünfmal längere Lebensdauer.

Die Nachrüstlichter gibt es aktuell für einige verbreitete Automodelle, darunter der VW Polo, VW Passat, Audi A3 und A4 sowie Ford Mondeo und Skoda Octavia. Osram will die LED-Lichter auch für weitere Modelle anbieten.

Wie man die LED-Lichter bei einem VW Polo nachrüstet, zeigt der Hersteller im Video:

https://www.youtube.com/watch?v=rQkyLtKdsm8

Das muss man beim Umbau beachten

Die LED-Lichter von Osram lassen sich einfach anstelle der vorhandenen Glühbirnen im Fahrzeug einbauen. Es gibt dennoch ein paar Punkte zu beachten: Vor dem Kauf sollte man auf der Osram-Website in einer Kompatibilitätsliste prüfen, ob sich die Lichter tatsächlich zum Einbau ins eigene Fahrzeug eignen. Hierzu sollte man die Fahrzeug- und die Scheinwerfer-Genehmigungsnummer des eigenen Autos bereithalten. Nach dem Kauf kann man mithilfe eines Codes auf der Verpackung eine Allgemeine Bauartgenehmigung über eine App des Hersteller herunterladen. Die Genehmigung sollte man nach dem Einbau stets im Auto mitführen.