Bald erhältlich: Süßes Elektroauto lässt Herzen schmelzen

Simon Stich

Es muss nicht immer gleich ein Tesla sein: Wer sich mit einer Nummer kleiner zufriedengeben kann, der bekommt mit Artegas neuer „Knutschkugel“ bald eine Alternative. Das Design ist dem BMW Isetta aus den 1950er-Jahren nachempfunden – und die Neuauflage ist sogar schneller unterwegs.

Artega Karo: Elektroauto im Mini-Format

Der deutsche Autohersteller Artega bringt mit zwei Versionen des Karo eine Neuauflage der Isetta von BMW auf den Markt. Anders als das Original wird hier aber kein Benzin getankt, sondern auf einen Elektroantrieb gesetzt. Obwohl der Artega Karo nur 90 Kilometer pro Stunde in der Spitze schafft, ist die Neuauflage trotzdem schneller als das Original – hier war nämlich schon bei 85 km/h das Ende der Fahnenstange erreicht.

Im kleinen Artega Karo haben zwei Personen Platz. Als maximale Reichweite werden vom Hersteller laut heise online 200 Kilometer angegeben. Ermenegildo Preti, Erfinder der Isetta, soll dem Wagen bereits seinen Segen gegeben haben. Der Artega Karo sei „offiziell“ der Nachfolger des kleinen Kultautos der 1950er-Jahre.

Das kleine Elektroauto kann ab sofort vorbestellt werden. Mit ersten Auslieferungen möchte der Hersteller, der das Auto zusammen mit dem Zulieferer Paragon und dem Batteriehersteller Voltabox produziert, dann ab April 2020 beginnen. Ein Direktvertrieb soll über Artegas Markenzentrum im nordrhein-westfälischen Delbrück laufen. Ein weltweites Vertrieb- und Servicenetz befinde sich in Planung, heißt es.

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Artega Karo kommt in zwei Versionen

Zu Beginn soll die neue „Knutschkugel“ in zwei unterschiedlichen Varianten verkauft werden, die sich in Sachen Reichweite und Geschwindigkeit aber nicht unterscheiden. Die Intro-Serie des Autos soll dabei als limitierte Auflage an den Start gehen und ab 22.000 Euro zu haben sein. Bei der Edition-Serie werden 18.000 Euro fällig. Eine Kaufprämie gibt es nicht, da es sich um ein Leichtkraftfahrzeug handelt.

Beide Varianten sollen in verschiedenen Lackierungen und Ausstattungen angeboten werden. Der angekündigte Online-Konfigurator auf der Webseite von Artega lässt aber noch auf sich warten.

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Artega: Rechtsstreit mit Konkurrent beigelegt

Artega ist nicht der einzige Hersteller, der eine Neuauflage der Isetta auf den Markt bringen will. Auch das Schweizer Unternehmen Micro Mobility möchte einen „Microlino“ verkaufen, der in der Grundausstattung 12.850 Euro kosten und ab dem Jahr 2021 zu haben sein soll.

Zwischen beiden Unternehmen hatte sich ein Rechtsstreit entwickelt, nachdem Artega das italienische Unternehmen TMI gekauft hatte, das eigentlich den „Microlino“ für Micro Mobility bauen sollte. Mittlerweile wurde der Rechtsstreit aber beigelegt – und künftig rollen dann wohl zwei neue Isettas auf den Straßen.

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