Während in Apples Gerüchteküche zuletzt primär über neue iPads und iPhones ohne Lightning-Port diskutiert wurde, gibt es nun auch wieder Berichte über ein vollständig neues Produkt vom Unternehmen aus Kalifornien. Bis zur Vorstellung müssen wir uns aber wohl noch etwas gedulden.

Augmented Reality von Apple: AR-Brille lässt noch auf sich warten

Ausnahmsweise ist es mal nicht YouTuber Jon Prosser, der mit neuen Details zu einem bislang nicht angekündigten Apple-Produkt voranprescht. Im Rahmen der Berichterstattung zu neuen iPads, die noch im Laufe des aktuellen Jahres erscheinen sollen, hat Apple-Analyst Ming-Chi Kuo auch Neuigkeiten beziehungsweise Bestätigungen zu der langersehnten AR-Brille von Apple im Gepäck.

Wie MacRumors in Berufung auf eine Notiz an die Investoren des Analysten mitteilt, sollen die „Apple Glasses“ frühestens im Jahr 2022 vorgestellt werden. Dies deckt sich mit früheren Angaben anderer Quellen, wie zum Beispiel Digitimes oder The Information, die ebenfalls von einer Präsentation in dem Jahr sprachen. Im Oktober 2019 war Kuo noch optimistischer und sprach von einer Vorstellung in diesem Jahr.

In den vergangenen Monaten gab es darüber hinaus immer wieder Hinweise darauf, dass Apple in der Tat an einer derartigen Brille arbeitet. So wurde beispielsweise in iOS 13 ein Codename entdeckt.

Voraussetzung für die Nutzung der AR-Brille wird vermutlich vorerst ein iPhone sein – hier unser Hands-on des iPhone 11:

Das iPhone 11 im Hands-On.

Apple Glasses: iPhone zur Unterstützung notwendig

Glaubt man aktuellen Gerüchten, sollen die Apple Glasses – ähnlich wie die Apple Watch – das Vorhandensein eines iPhones voraussetzen. Die notwendige Prozessor-Power kann so auf das Smartphone ausgelagert werden, um die Brille an sich schlanker und damit eleganter gestalten zu können.

Den Berichten zufolge soll das erste AR-Headset von Apple dem Oculus Quest ähneln, aber deutlich leichter sein, um ein dauerhaftes Tragen zu ermöglichen. Die Informationen der Brille sollen mit Hilfe hochauflösender Displays dargestellt werden. Zur Steuerung testen Apples Ingenieure angeblich Spracheingabe, Touch-Displays und Gesten.