Über Naturkatastrophen wie Hochwasser oder Stürme in Deutschland können sich Nutzer von Android und iOS auch direkt auf dem Handy warnen lassen. Dazu steht vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz die App NINA bereit, über die bundesweite Warnungen schnell Verbreitung finden.

 
NINA - Die Warn-App des BBK
Facts 

NINA: Warnung bei Katastrophen auf dem Handy

Nicht nur die letztjährigen Überschwemmungen in einigen Teilen Deutschlands sowie im europäischen Ausland sollten Anlass genug sein, die kostenlose Warn-App Nina auf dem Smartphone zu installieren. Wichtige Meldungen zum Bevölkerungsschutz gibt es hier direkt als Push-Benachrichtigung. Diese richten sich dabei ganz nach dem Standort des Nutzers, der vorab eingegeben werden muss. Es können auch mehrere Standorte definiert werden.

NINA ist aktuell auf Platz 2 im Apple App Store (Bildquelle: Apple)

Je nach Gefahrenlage ist NINA in Deutschland stark nachgefragt. Aufgrund aktueller Unwetterwarnungen ist die App zum Beispiel auf Platz 2 im Apple App Store (siehe Bild oben).

Wer NINA installiert hat, der kann je nach Gefahrensituation auch individuelle Warntöne einrichten. So gibt es nach Art der Gefahrenlage unterschiedliche akustische Meldungen. Mit dabei sind zudem Tipps dazu, wie man sich in der jeweiligen Gefahrensituation am besten verhält. Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdiensts sind ebenfalls ein Teil von NINA. Diese stehen deutschlandweit sowie für alle Landkreise und Städte zur Verfügung. Für eine bessere Übersicht sorgt eine Kartenansicht.

NINA - Die Warn-App des BBK

NINA - Die Warn-App des BBK

Bundesamt für Bevölkerungsschutz (Deutschland)
NINA

NINA

Bundesamt fuer Bevoelkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Mehr Infos zur Funktionsweise gibt es hier im Video:

NINA: So funktioniert die Warn-App

NINA: Warn-App noch mit Schwierigkeiten

Die Installation von NINA empfiehlt sich in jedem Fall. Perfekt ist die App aber nicht. So werden wichtige Informationen zu Hochwasser derzeit nur auf Ebene der Bundesländer herausgegeben. Lokalere Infos gibt es über NINA nicht. Nutzer sollten die App also eher als zusätzliche und offizielle Informationsquelle wahrnehmen und sich nicht ausschließlich darüber informieren.