Bei Apple herrscht das große Ladechaos. Ein bekannter Drittanbieter will mit einer Weltneuheit jetzt aber Ordnung auf den Schreibtisch bringen. Zur Perfektion fehlt allerdings noch eine Kleinigkeit, die für manchen sogar zum Ausschlusskriterium werden könnte.

 

Apple

Facts 

Wenn es um Ladeanschlüsse geht, hat Apple in den vergangenen Jahren eine erstaunliche Laissez-faire-Einstellung an den Tag gelegt. iPhones werden noch immer mit Lightning aufgeladen, aktuelle iPads und MacBooks setzen auf USB C und mobilere Kleingeräte wie AirPods oder Apple Pencil sollen vornehmlich drahtlos wieder mit Strom versorgt werden. Das sorgt für ein ordentliches Ladechaos auf dem Schreibtisch, das Satechi mit dem Dock5 jetzt beseitigen möchte.

Dock5 von Satechi: Ladestation für Apple-Nutzer vorgestellt

Im Rahmen der aktuell stattfindenden CES 2021 hat Satechi das neue Ladedock jetzt vorgestellt, wie 9to5Mac berichtet. Dabei ist der Name Programm: Das Dock5 kann bis zu 5 Geräte gleichzeitig aufladen. In der Ladestation sind zwei USB-C-Anschlüsse integriert, zwei USB-A-Ports und ein drahtloses Ladepad auf der Vorderseite. Die zwei USB-A-Anschlüsse schaffen 12 Watt, die USB-C-Varianten hingegen 20 Watt. Bei der drahtlosen Qi-Fläche ist nach 10 Watt Schluss. Für Apple-Nutzer hieße das zum Beispiel, dass man zwei iPhones aufladen kann, zwei aktuelle iPad Pro oder ein iPad Air 4 sowie ein AirPods-Ladecase.

Schade: Die entsprechenden Ladekabel sind nicht im Lieferumfang des Dock5 von Satechi enthalten. Für den Preis von 59,99 US-Dollar erhalten Käufer lediglich die Ladestation an sich und müssen sich selbst um passende Kabel kümmern. Verfügbar ist das Dock5 über die Webseite des Herstellers.

Auch das iPhone 12 passt auf die Ladestation von Satechi:

iPhone 12 im Test

Kein Platz für die Apple Watch

Mit iPhone, iPad und AirPods hätte das Dock5 von Satechi die All-In-One-Lösung für Apple-Nutzer sein können – allerdings fehlt der Ladestation ein Platz zum Aufladen der Apple Watch. Für manche vielleicht eine Kleinigkeit, für andere wiederum ein Ausschlusskriterium. Wer jedoch keine Smartwatch aus Cupertino besitzt, sollte einen genaueren Blick auf das Dock5 werfen.