Seit Wochen beherrschen einige wenige Waffen Call of Duty: Warzone, ein Patch sollte wieder für mehr Gleichgewicht sorgen, doch der hat offenbar nicht viel gebracht. Die Community ist unzufrieden.

 

Call of Duty: Warzone

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Call of Duty: Warzone

Freudig erwarteten die Spieler von Call of Duty: Warzone den von Raven gestern angekündigten Patch, doch aus dem gewünschten Rebalancing der Waffen wurde nichts. Die Änderungen waren größtenteils zu minimal, um die viel zu starken Waffen wieder in Konkurrenz mit dem restlichen Arsenal zu setzen.

Call of Duty®: Black Ops Cold War & Warzone™ - Season One Trailer

Vor allem die DMR-14 ist seit Beginn der 1. Season konstanter Bestandteil der Meta. Der Patch sollte die Waffe abschwächen, ist aber anscheinend zu zaghaft, um Auswirkungen zu haben. Der Headshot-Muliplikator wurde verringert, das Gewehr macht nun 114 Schaden mit einem Kopfschuss anstatt 175. Bei voller Gesundheit und drei Rüstungsplatten reichen jetzt also nicht mehr nur zwei Headshots für einen Kill, ein Körpertreffer muss nun mindestens noch dabei sein. Ein Headshot tötet nun auch nicht mehr bei voller Gesundheit und einer Rüstungsplatte. Bei einer Schussrate von 400 Kugeln pro Minute fallen die Gegner jedoch nach wie vor sehr schnell.

Ebenfalls angepasst wurde der Rückstoß, um das Zielen etwas schwerer zu machen. Laut den Tests von YouTuber TheXclusice Ace hat sich durch den Patch der Rückstoß allerdings verringert. Andere Spieler kamen ebenfalls zu dem Ergebnis, dass der Patch nichts gebracht hat.

Das ähnlich starke Gewehr Type 63 wurde auf die gleiche Art angepasst und auch hier hat es nicht viel gebracht. Eine Verringerung des Rückstoßes konnte TheXclusiveAce auch bei dieser Waffe feststellen.

Bei der MAC-10 wurde ebenfalls der Headshot-Multiplikator herabgesetzt, statt 40 Schaden pro Treffer sind es nun 30. Da die SMG aber die Waffe mit der höchsten Schussrate im gesamten Spiel ist, reichen Körpertreffer häufig und die Waffe ist für kurze Distanzen gemacht.

Bei der Diamatti wurde die Genauigkeit beim Schießen aus der Hüfte verringert und zumindest diese Anpassung hat nicht das Gegenteil bewirkt. Außerdem wurde die effektive Reichweite verringert.

Wichtig: Diese Änderungen betreffen nur Warzone und nicht den Multiplayer von Black Ops Cold War.

Die Spieler hatten sich mehr erhofft. Viele sind der Meinung, die Anpassungen hätten so gut wie gar keinen Effekt. Das Video von TheXclusiveAce erklärt noch ein mal detailliert, was der Patch bewirkt hat, oder besser was er eben nicht bewirkt hat:

Originalmeldung vom 06. Januar 2021:

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CoD: Warzone – Entwickler verspricht endlich Änderungen an den nervigsten Waffen

Dass die Einführung der Cold-War-Waffen in Call of Duty: Warzone ein paar Balance-Probleme verursachen würde, war eigentlich klar. Einige Waffen dominieren das Spiel aktuell aber so sehr, dass es die Spieler nervt.

Wer momentan ohne das Gewehr DMR-14 durch Call of Duty: Warzone zieht, ist stark im Nachteil. Die Waffe ist omnipräsent im Spiel und dominiert in Kombination mit der MAC-10 aktuell die Loadouts der Spieler. Ebenfalls extrem stark sind die Akimbo-Pistolen, allen voran die Diamatti.

Call of Duty®: Black Ops Cold War and Warzone™ - Season One Battle Pass Trailer

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Dieses sehr einseitige Meta hat das Spiel schon kurz nach dem Start der 1. Season am 1. Dezember 2020 für sich beansprucht. Wer gewinnen will, setzt auf die Gewehre DMR-14 oder Type 63 für lange und mittlere Distanzen und hat für die kurzen Distanzen die MAC-10 oder Diamatti dabei. Mit den präzisen und starken Schüssen aus den Gewehren und den schnellen Schussraten von SMG und Pistole mit Salven-Modus seid ihr mit einem solchen Loadout für alle Situationen ausgerüstet.

Seit Wochen also sind diese Black Ops Cold War-Waffen aus Warzone nicht mehr wegzudenken und viele Spieler sind genervt, nichts anderes mehr spielen zu können, wenn sie um den Sieg kämpfen wollen.

Ihr Flehen wurde nun aber von Raven Software gehört, der Entwickler verkündete via Twitter, das aktuell an den Anpassungen der Waffen gearbeitet würde.

Die Community reagiert sehr erfreut über den Tweet, nur bei der MAC-10 sind viele nicht sehr von der Notwendigkeit eines Nerfs überzeugt. Wie die Anpassungen aussehen werden, ist so wenig bekannt wie das Datum des entsprechenden Patches. Die Spieler sind ebenfalls dankbar, dass endlich eine Form von Kommunikation von den Entwicklern kommt.

In Anbetracht der Tatsache, dass Warzone auf einen Schlag über 30 neue Waffen bekommen hat und durch seine vielen Variablen eh schon extrem schwer zu balancen ist, verwundert es eigentlich eher, dass die neuen Waffen nicht für komplettes Chaos gesorgt haben.