Der Name Wolverine ist wohl ganz bewusst gewählt: Google arbeitet an einem neuen Projekt, das bislang geheim geblieben ist. Nicht weniger als übermenschliche Fähigkeiten sollen dabei über Augmented Reality möglich werden. Was hat Google vor?

 

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Google: Projekt Wolverine für besseres Hören

Bei Googles Mutterkonzern Alphabet gibt es eine Abteilung, die schlicht auf den Namen „X“ hört. Da ist es kaum verwunderlich, dass eben diese Abteilung an einem Projekt mit der Bezeichnung Wolverine arbeitet. Der Charakter von Marvels X-Men besitzt übermenschliche Fähigkeiten – ähnliche sollen auch uns in Zukunft dabei helfen, über Augmented Reality genau das zu hören, was wir hören wollen.

Einem Bericht von Business Insider zufolge soll über das Projekt Wolverine ein winziges Gerät entstehen, das sowohl mit Mikrofonen wie auch mit einer aktiven Geräuschunterdrückung ausgestattet ist. Eben genau so, wie wir es schon von höherpreisigen Bluetooth-Kopfhörern kennen. Das soll dabei aber nur der Anfang sein. Einem Sprecher von Alphabet zufolge soll „die Zukunft des Hörens“ erforscht werden.

Projekt Wolverine: Hören, was wichtig ist

Alphabet möchte sein noch nicht näher benanntes Gerät so entwickeln, dass die für uns relevanten Geräusche automatisch verstärkt werden. Unerwünschte Störgeräusche hingegen werden herausgefiltert. Das soll sowohl im Alltag nützlich sein wie auch hörgeschädigten Personen zu mehr Lebensqualität verhelfen. Aus einem Sprachwirrwarr könnte das Gerät genau die richtigen Informationen isolieren und in die Ohren des Trägers übertragen.

Im Video: So funktioniert Noise Cancelling bei Kopfhörern.

Test: So leise ist Noise Cancelling

Konkrete Details zur Funktionsweise sind bislang aber nicht an die Öffentlichkeit geraten. Eine sehr ausgeklügelte Spracherkennung dürfte die Grundlage werden. Alphabet hat mittlerweile immerhin bestätigt, an einem derartigen Produkt zu arbeiten. Ganz am Anfang würde man bei der Entwicklung nicht mehr stehen, heißt es. Darüber hinaus wird jetzt schon spekuliert, ob Alphabet aus dem bislang geheimen Projekt vielleicht sogar ein eigenes Unternehmen starten könnte.