In der Counter-Strike-Community macht aktuell die Geschichte eines Spielers die Runde, der seinen eigenen Tod vorgetäuscht hat. Angeblich um eine Turniersperre zu umgehen.

 

Counter-Strike: Global Offensive

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Counter-Strike: Global Offensive

Es ist traurigerweise nicht das erste Mal, dass jemand im Gaming-Bereich einen schweren Schicksalsschlag oder gar den eigenen Tod vortäuscht. Der kanadische YouTuber JayStation gab zum Beispiel den Tod seiner Freundin vor, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Ein weiteres Beispiel ist der YouTuber Sketcheck, der eine tödliche Krankheit vortäuschte und von seiner Community drei Jahre für tot gehalten wurden.

In diesem Fall geht es aber um Counter-Strike: Global Offensive-Spieler meho, der dachte, es wäre lustig wenn seine Freunde behaupten würden, er wäre tot. Die Tweets wurden zum größten Teil entfernt aber E-Sports-Portale wie afkgaming hatten die Geschichte bereits aufgegriffen.

Diese Tweets sollen von den Freunden des 16-Jährigen stammen und seinen Tod bei einem Autounfall vortäuschen:

Die Geschichte verbreitete sich schnell und so auch das Gerücht, er habe seinen Tod vorgetäuscht, um eine 30-Tage-Sperre auf der Plattform für Amateurspieler ESEA zu umgehen. In einem YouTube-Video klärt theScore esports den Fall aber auf. Sie sprachen mit ESEA-Mitarbeiter Zyrus, der ebenfalls die Nachricht von mehos Tod verbreitet und persönlich betroffen war, da er erst wenige Stunden vorher mit meho über seine Sperre gesprochen hatte.

Zyrus erklärte aber auch, dass die Sperre nur für die Qualifikation zu Turnieren auf dem höchsten Level des ESEA-Ligen gilt und meho an allen anderen Partien, die von ESEA ausgerichtet werden, weiterhin teilnehmen konnte.

Die Community staunte also nicht schlecht als sie meho wenige Tage nach seinem Tod, als aktiven Spieler in ESEA-Matches vorfanden. Er selbst erklärte später über Twitter, dass alles nur ein Meme war und das in einem Ton, dem viele ihm vermutlich nicht zugestehen würden:

Die Sperre ist meho übrigens schon die Achte, von denen vier in diesem Jahr erfolgten, was kein gutes Licht auf den Charakter des Spielers wirft. In seiner Historie an Sperren finden sich vor allem Verletzungen der Community-Richtlinien und Drohungen gegenüber anderen Spielern. Er ist also ein richtiger Sonnenschein.

Laut eigener Aussage hat meho mittlerweile eine Vertrag bei einem Valorant-Team unterschrieben. Ob die wissen, wen die da eingekauft haben?