In drei Wochenenden müsst ihr es wissen: Welcher Lebensweg ist jener, den ihr beim ersten Durchlauf von Cyberpunk 2077 wählen solltet? Streetkid, Nomade oder Corpo: Wir erklären euch die Unterschiede.

 

Cyberpunk 2077

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Cyberpunk 2077

Ehe ihr überhaupt in euren ersten Durchlauf von Cyberpunk 2077 starten werdet, gilt es, eine besondere Entscheidung zu treffen: Welchen Lebensweg wählt ihr? Ihr mögt euch nicht weiter zum Spiel spoilern wollen, aber ein paar Vorüberlegungen könnten euch einiges an Zeit direkt zum Release ersparen. Immerhin warten noch zwei Stunden Charakter-Editor auf euch, macht euch nichts vor.

Welche der drei Vergangenheiten in Cyberpunk 2077 soll es sein?

Erinnert ihr euch an Dragon Age: Origins? Falls ja, so wisst ihr halbwegs, von was ich spreche: Cyberpunk 2077 lässt euch vor Beginn des Spiels zwischen drei Wegen wählen; drei Vergangenheiten, die euren Protagonisten V prägen und die ersten 1-2 Stunden des Spiels komplett verändern werden. Wo seid ihr aufgewachsen? In den Badlands außerhalb von Night City oder in einem der schlimmsten Viertel der Stadt? Arbeitet ihr für einen Konzern und seid ein Städter oder wird auch euer Charakter Night City zum ersten Mal sehen, wenn ihr es betretet?

Wie tiefgreifend die Wahl eures Lebenswegs das Spiel tatsächlich bestimmt, ist noch nicht bekannt. Klar ist aber, dass ihr – egal wo ihr herkommt – alles werden könnt; euch werden demnach keine Skills verwehrt bleiben, nur, weil ihr ein Nomade seid. Gleichfalls aber soll jeder Lifepath einzigartige Dialogoptionen bieten, einzigartige Bekanntschaften und einzigartige Entscheidungen, die ihr treffen könnt. Night City wird nicht vergessen, wer ihr seid.

CD Projekt Red stellt euch die drei Wege vor:

Cyberpunk 2077: Lebenswege - Konzerner, Nomade, oder Street Kid – wer bist du?

Während jeder Weg irgendwann zu derselben Hauptstory führen wird, sind es die Details, die ihr gleich zu Anfang bestimmt. Und wofür entscheidet ihr euch?

Nomade in Cyberpunk 2077

Durch die Badlands wandern, Schrottplätze looten und Tanklager ausrauben – das Leben auf der Straße ist nicht einfach, aber das Aufwachsen in einem Nomaden-Klan hat seine Vorteile. Ehrlichkeit, Integrität und die Liebe zur Freiheit – Qualitäten, die nur wenige in Night City besitzen, und die keine Menge an Geld kaufen kann.

Wählt ihr die Vergangenheit als Nomade, so startet ihr auch in den Badlands; außerhalb von Night City. Euer Prolog zeigt euch also zunächst einmal die karge, wüstenähnliche Landschaft um die Metropole herum, doch ihr seid allein: Aus welchem Grund auch immer habt ihr eurem Klan den Rücken zugekehrt und wollt in die Stadt, um ein paar Jobs zu finden und euch über Wasser zu halten.

Streetkid in Cyberpunk 2077

„Sie sagen, wenn ihr die Straßen verstehen wollt, müsst ihr sie leben. Gangs, Fixer, Püppchen, Dealer – sie alle haben dich ausgeraubt. Hier unten herrscht das Gesetz der Dschungels, nach dem die Schwachen den Starken dienen – es ist das einzig übrige Gesetz in Night City, das du noch zu brechen hast.“

Ihr lebt momentan in Heywood und kennt die Straßen von Night City wie eure Westentasche; ihr sprecht den Slang, habt einen Ruf und wisst, was hier abgeht. Etwas, das euch später im Spiel bezüglich verschiedener nicht sehr legaler Aktivitäten von Vorteil sein könnte. Dieser Prolog stellt einen V vor, der zwar in Night City aufgewachsen ist, aber eine Weile in Atlanta gelebt hat: Er ist nur hier, weil es einer Barkeeperin dabei helfen will, ihre Schulden zu bezahlen. Und dafür muss ein ausgesprochen teures Auto gestohlen werden.

Corporate in Cyberpunk 2077

„Wenige verlassen das Unternehmen lebend – und noch Weniger gehen mit einer intakten Seele. Du hast es erlebt – du hast die Regeln verbogen, Geheimnisse ausgebeutet und Informationen in Waffen verwandelt. Es gibt kein faires Spiel. Nur Gewinner und Verlierer.“

Lebt ihr in der Welt der Unternehmen, so ist der Meeting-Raum euer Zuhause. Ihr seid ein Meister im Business, könnt zwischen den Zeilen lesen und jene gut einschätzen, mit denen ihr gerade verhandelt. Wählt ihr diesen Weg, startet ihr als aufstrebender Angestellter der Arasaka-Corporation in der Abteilung für Spionageabwehr. Und ihr erhaltet einen ganz besonderen Auftrag.

Welcher Lebenspfad ist am besten?

Cyberpunk 2077 ist vor allem anderen ein Rollenspiel, wie es im Buche steht. Was bedeutet, dass ihr eine Rolle spielen werdet – offensichtlich – und zwar jene Rolle, die ihr euch aussucht. Ihr mögt euch die Antwort bereits gedacht haben, doch es wird sicher keinen generell besten Lebensweg geben. Ganz einfach aus dem Grund, weil ihr entscheidet, wer ihr seid; wer ihr sein wollt.

Steht also die Frage im Raum, ob es einen besten Lebenspfad für euch gibt, so lautet die Antwort: ja. Ihr müsst nur herausfinden, welcher das ist.

Wollt ihr jemand sein, der arm aufgewachsen ist und sich bestens auf der Straße auskennt? Der mit den Schattenseiten von Night City bereits oft in Kontakt gekommen ist und weiß, wie er mit ihnen umgeht? Dann wählt Streetkid.

Möchtet ihr dagegen eine Figur spielen, die sich nach Freiheit sehnt; die der Stadt eigentlich nichts abgewinnen kann und außerhalb aufgewachsen? Eine Art Cyberpunk-Cowboy, der sich selbst erst in Night City zurechtfinden muss? Dann sollte Nomade das Richtige für euch sein.

Ist aber ein womöglich arroganter, etwas reicherer Charakter etwas für euch? Ein Glied im Rad der Corporations, eingesponnen in den Intrigen des Unternehmens; jemand, der kein Leben außerhalb der Stadt kennt, und doch seine eigenen Strategien hat, andere zu durchschauen? Dann ist Corporate vielleicht eine Überlegung wert.

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Denkt immer daran: Wer ihr auch seid beeinflusst nicht nur das, was ihr später entscheiden könnt, sondern auch eure Umgebung – und wie sie auf euch reagiert. Cyberpunk 2077 erscheint am 19. November für PS4, Xbox One, Stadia und PC sowie auf den Next-Gen-Plattformen PS5 und Xbox Series X.