Hitze wurde dem letzten Mac Pro aus dem Jahr 2019 zum Verhängnis. Damit das neue Modell kühl bleibt, bedient sich Apple eines ausgeklügelten Luftleitsystems: Das Innere des Macs ist dabei in drei Zonen unterteilt, die separat mittels Ventilatoren gekühlt werden können.

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Kalte Luft wird vorne eingesogen, dabei unter anderem über GPU und CPU geleitet und verlässt den Rechner schließlich auf der Rückseite. Die Grafik, mit der Apple das Prinzip veranschaulicht, könnte alten Hasen bekannt vorkommen. Beim PowerMac G5 aus dem Jahr 2003 sah das nämlich genau so aus. Dieser Mac hatte allerdings fünf „Thermalzonen“, die im Inneren auch mittels Kunststoffplatten voneinander getrennt wurden.

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Nach einer Durststrecke von fast sechs Jahren hat Apple bald wieder einen Computer für absolute Profis im Angebot. Hier blicken wir auf andere Top-Macs zurück:

Pro Display XDR und weiteres Zubehör unter der Lupe

999 US-Dollar kostet allein der Standfuß des neuen Apple-Monitors Pro Display XDR. Dafür gibt es immerhin eine Reminiszenz an eine frühere Design-Ikone, den iMac G4.

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Auch der HomePod (hier im Test) hat für den neuen Mac Pro Vorarbeit geleistet, und zwar in Sachen Stromversorgung. Entwickler und Designer Arun Venkatesan ist vielleicht der erste, der es entdeckt hat: Das Netzkabel des Macs ist mit schwarzem Stoff ummantelt – so wie die dunkle Variante des HomePods. Apple scheint es offenbar nicht auszuschließen, dass manch einer sich den neuen Tower-Mac auch auf den Schreibtisch stellt.

Bei den Eingabegeräten wirft Apple bisherige Designs zusammen, das lässt sich auch auf Apples Website erkennen:

Der Lieferumfang des neuen Mac Pro (Bild: Apple)

Während der iMac Pro eine Tastatur in dunklem „Space Gray“ bekam, übernimmt der Mac Pro das Tastatur-Design der MacBook-Linie: schwarze Tasten, blankes Aluminium. Das gilt laut Arun Venkatesan auch für Magic Mouse und Magic Trackpad, die beide eine dunkle Oberfläche mit einem silbernen Untergestell verbinden.

Im Herbst soll der neue Mac Pro auf den Markt kommen – zu einem Basispreis von 6.000 US-Dollar. Preise für andere Ausstattungsvarianten hat Apple bisher nicht bekanntgegeben.