Obwohl die Protagonisten von Detroit: Become Human Androiden sind, wird im gesamten Spiel nur am Rande darauf eingegangen, was sie von Menschen unterscheidet. Dies ändert sich mit einem geheimen Ende, das wohl die wenigsten freigeschaltet haben. Worum es in Detroit: Become Human geht, zeigt dir der Launch-Trailer zum Spiel.

Detroit: Become Human – Launch-Trailer.

Achtung! Diese News enthält kritische Spoiler zu Detroit: Become Human, vor allem zum letzten Drittel des Spiels

Ein paar Stunden vor dem Ende von Detroit: Become Human kannst du mit Connor auf Elijah Kamski treffen. Dieser ist der Gründer von Cyberlife, hat sich aber schon vor einigen Jahren aus dem Business zurückgezogen. Aus dem Treffen mit Connor lässt sich schließen, dass er für die Abweichler verantwortlich ist und mehr in den Androiden sieht als nur Maschinen. Spielst du Detroit: Become Human wie vorgesehen durch, war das auch schon alles, was du zu Kamski erfährst, er tritt im weiteren Verlauf nicht noch einmal auf.

Allerdings gibt es auch noch ein anderes mögliches Ende, in dem Kamski zum zweiten Mal auftritt: Wie unter anderem YouTuber Cheng Teoh herausgefunden hat, begegnest du Kamski noch einmal, sterben Kara und Markus noch vor dem Kapitel Letzte Chance, Connor und wird Connor abgeschalten. Tritt dies ein, wird Kamski anschließend zu einem Fernsehinterview eingeladen, in dem offenbart wird, dass er nach den Vorfällen in Detroit erneut CEO von Cyberlife ist.

In dieser Funktion erklärt er, dass künstliche Intelligenzen nur dann eine wundervolle Technik seien, wird sichergestellt, dass sie kontrolliert werden können. Als neuer CEO garantiert er, dass solche Ereignisse wie in Detroit nie wieder passieren werden – und die Androiden trotz allem dennoch im Einsatz bleiben. In Zukunft sollen die Androiden wieder genau das sein, was sie schon immer waren: „Gehorsame und effiziente Maschinen.“

Das ist aber noch nicht alles: Er bestätigt zudem, dass die Androiden von Cyberlife das menschliche Leben in Perfektion nachahmen. Auch, wenn sicherlich einige Menschen ihr Verhalten als menschlich oder lebendig interpretierten, waren sie doch nie am Leben, sondern nur ein Abbild von lebendigen Menschen. Damit gibt Kamski dem gesamten Spiel eine neue Wendung: Haben sich nicht nur Menschen im Spiel, sondern auch wir uns von den drei Protagonisten täuschen lassen? Wird es so etwas wie künstliche Intelligenz als Lebensform niemals geben, auch wenn wir es uns erträumen?

Auch heute schon existieren künstliche Intelligenzen. Es ist beeindruckend, was sie leisten können.

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Eine definitive Antwort liefert Detroit: Become Human darauf zwar nicht, dafür verleiht das Spiel einen kurzen Einblick darauf, was in Hinblick auf künstliche Intelligenzen möglich ist – und was nicht. Wenn auch nur in einer einzigen, versteckten Szene sagt das Spiel damit aus, was viele Wissenschaftler schon heute vermuten: Dass Androiden gar keine wirkliche Emotionen brauchen, damit wir mit ihnen mitfühlen.

Detroit: Become Human erschien am 25. Mai 2018 exklusiv für die PlayStation 4. Hast du den interaktiven Film schon durchgespielt? Wie hat dir die Geschichte und Botschaft des Spiels gefallen?